09.04.2020 | 20:38 Uhr Mann nach Schüssen auf Leipziger Eisenbahnstraße schwer verletzt

Einsatzwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht, unterwegs.
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Auf der Leipziger Eisenbahnstraße ist ein 48-jähriger Mann schwer verletzt aufgefunden worden. Nach Zeugenangaben sollen am Nachmittag Schüsse in Höhe Ecke Hermann-Liebmann-Straße gefallen sein, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstagabend sagte. Die Beamten hätten zunächst vor Ort aber nichts feststellen können.

Eine Stunde später wurde der 48-Jährige etwa 100 Meter entfernt mit Verletzungen im Halsbereich entdeckt. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Ob seine Verletzungen in Zusammenhang mit den gemeldeten Schüssen stünden, sei Gegenstand der Ermittlungen, so die Sprecherin. Weitere Details waren zunächst unklar. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei und der Kripo waren demnach am Abend vor Ort.

Waffenverbotszone seit November 2018 eingerichtet

Spuren wurden gesichert. Laut der Sprecherin suchten Hunde am Abend nach Projektilen. Anfang November 2018 war in der Gegend eine Waffenverbotszone eingerichtet worden. Rund um die Leipziger Eisenbahnstraße, die etwa wegen Rockerkriminalität in die Schlagzeilen geriet, dürfen keine Messer, Hammer, Äxte, Schlagstöcke, Reizgas oder Schreckschusspistolen getragen werden. Die Polizei darf verdachtsunabhängig kontrollieren. Immer wieder kam es in der Eisenbahnstraße zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Straftaten.

Quelle: MDR/sw/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 10.04.2020 | ab 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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