04.02.2020 | 13:54 Uhr Mitnetz musste 2019 häufig ins Stromnetz eingreifen

Windräder einer Windkraftanlage sind in der Nähe von Magdeburg hinter einem blühenden Rapsfeld zu sehen
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Der ostdeutsche Stromnetzbetreiber Mitnetz hat im vorigen Jahr so oft wie seit 2015 nicht mehr zur Regulierung von Überkapazitäten ins Stromnetz eingreifen müssen. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wurde 357 Mal die Erzeugung von erneuerbaren Energien heruntergefahren. Mitnetz begründete dies mit einem sehr windreichen Jahr 2019. Zuletzt war der Wert mit 534 Eingriffen 2015 höher, als unter anderem der Orkan Niklas über Deutschland gewütet hatte.

Mitnetz Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH ist eine 100-prozentige Tochter des Chemnitzer Energieversorgers enviaM. Es betreut ein Verteilstromnetz von 74.000 Kilometern Länge in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

Quelle: MDR/dk/dpa

Dieses Thema im Programm MDR AKTUELL RADIO | 04. Februar 2020 | 13:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. Februar 2020, 13:54 Uhr

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