Sperrbezirk Vogelgrippe: Sachsen verschärft Maßnahmen gegen Geflügelpest

Ein Mitarbeiter der Seuchenbekämpfung in Wermsdorf
Rund um Mutzschen gibt es einen Vogelgrippe-Sperrbezirk. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Sachsen hat nach einem weiteren Geflügelpest-Fall die Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Tierseuche verschärft. In Risikogebieten muss Federvieh nun landesweit in den Stall, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Demnach habe das Friedrich- Loeffler-Institut einen weiteren positiven Nachweis der Geflügelpest in einer privaten Hühnerhaltung im Landkreis Leipzig bestätigt. Der Betrieb befinde sich am Rande des Sperrbezirkes, der nach dem ersten Ausbruch im Landkreis Leipzig am ersten Weihnachtsfeiertag eingerichtet wurde. Betroffen seien 79 Hühner, deren Tötung man angeordnet habe, um eine weitere Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern, hieß es.

Veterinäramt begutachtet Betriebe

Nach Angaben des Landratsamtes handelte es sich um die Hühner eines Bauern im Grimmaer Ortsteil Roda. Nachdem einige Tiere bereits verendet waren und der Hof im Vogelgrippe-Sperrbezirk liege, habe man schnell gehandelt, hieß es. Zudem wurden die Geflügelbestände eines Putenzüchters im dem Ortsteil Köllmichen-Merschwitz begutachtet. Der Züchter sagte MDR SACHSEN, bei ihm sei die Einhaltung der Stallpflicht und der Hygienevorschriften sowie die Gesundheit seiner Tiere überprüft worden.

Ausbruch über Weihnachten

Über Weihnachten war in einer Gänsezucht in Mutzschen die Vogelgrippe ausgebrochen. Rund 9.000 für die Nachzucht bestimmte Gänse mussten getötet werden.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 30.12.2020 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

0 Kommentare

Mehr aus Leipzig, dem Leipziger Land und Halle

Mehr aus Sachsen