Der Demonstrationszug am 10.10.1989 durch die Leipziger Innenstadt.
Bildrechte: dpa

30.04.2019 | 18:00 Uhr Neues Konzept zu Einheitsdenkmal in Leipzig

Der Demonstrationszug am 10.10.1989 durch die Leipziger Innenstadt.
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Die Stiftung Friedliche Revolution hat ein neues Konzept zu einem Einheitsdenkmal in Leipzig vorgestellt. Laut Stiftung soll die Diskussion in der Stadt damit wieder in Gang gebracht werden. Das Konzept sei ein Vorschlag, wie man die Bürger stärker in den Entscheidungs- und Entstehungsprozess einbinden kann.

Vorgeschlagen hat die Stiftung dafür ein Verfahren in sechs Stufen, in denen es unter anderem konkret um die Standortfrage gehen soll und um die Botschaft, die sich die Menschen von einem Einheitsdenkmal wünschen. Beschlossen ist das neue Konzept noch nicht. Falls es umgesetzt werden sollte, wäre das eine Premiere. Noch nie konnten Bürger bei einem Denkmal in diesem Ausmaß mitentscheiden.

Dass die Stadt Leipzig Standort eines Einheitsdenkmals sein soll, hat der Bundestag 2007 beschlossen. Der erste Versuch war 2013 jedoch gescheitert.

Quelle: MDR/mar

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 30.04.2019 | 22:00 Uhr in den Nachrichten

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2 Kommentare

01.05.2019 17:45 Werner O 2

Was hat hat das Einheitsdenkmal denn mit Plauen zu tun?

In Leipzig wurde schon früher demonstriert. Nur ein Beispiel:
https://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/siebzehnter-juni-aufstand-in-der-ddr-100.html

01.05.2019 12:09 A 1

Wenn der Bundestag das beschlossen hat, ist das also ein deutschlandweites Vorhaben. Deshalb sollten auch die Bürger deutschlandweit über des Denkmal entscheiden. In Plauen sind ja auch Leute zur Montagsdemo gegangen.Ich denke, schon früher als in Leipzig. Ich schlage einen Brunnen vor.Ist symbolisch, weil " Alles fließt" und wenn man sich nicht mit dem Denkmal beeilt, braucht man es vielleicht gar nicht mehr aufzustellen. Da ist dann alles anders. Nicht, das ich mir das wünsche....

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