07.11.2019 | 07:10 Uhr Notfallübung: Flughafen Leipzig/Halle simuliert Schlepperbrand

Auf dem Flughafen Leipzig/Halle haben Rettungskräfte am Mittwoch eine Notfallübung absolviert. Wie der Flughafen mitteilte, wurde der Brand eines Flugzeugschleppers während eines Schleppvorgangs simuliert. An der Notfallübung waren den Angaben zufolge Einsatz- und Rettungskräfte aus dem Landkreis Nordsachsen, dem Landkreis Leipzig sowie der Stadt Leipzig beteiligt. Der Flugverkehr wurde nicht eingeschränkt.

Rettungskräfte stehen auf dem Vorfeld eines Flughafens
Zur Notfallübung wurden auch Rettungskräfte aus der Region beordert. Bildrechte: Flughafen Leipzig/Halle

Seit dem 9. Oktober 1997 ist die bei der Übung federführende Flughafenfeuerwehr anerkannte Werkfeuerwehr. Auf drei Feuerwachen sind rund 25 hauptamtliche Feuerwehreinsatzkräfte im Dienst tätig. Die Gesamtstärke der Feuerwehr liegt bei derzeit 128 Mitgliedern.

Schlepperbrände kommen zwar selten vor, können aber wie 2018 in Frankfurt am Main erhebliche Schäden verursachen.

Statistenrolle für gestrandeten Flieger

In Leipzig/Halle wurde bei der Übung der A310 des Flughafens angehängt, der aus Beständen der Pakistan International Airlines stammt. Das Flugzeug hatte über eine längere Zeit für Aufsehen gesorgt, weil es wegen unklarer Eigentumsverhältnisse am Airport gestrandet war. Ursprünglich war es zu Werbezwecken nach Leipzig/Halle gekommen, als Pakistan International eine Flugverbindung von Pakistan über Leipzig/Halle in die USA einrichten wollte. Diese kam nie zustande.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 07.11.2019 | 08:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

Zuletzt aktualisiert: 07. November 2019, 07:11 Uhr

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