Notrufsäule
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21.07.2019 | 09:03 Uhr Sachsen: Notrufsäulen leisten auch im Handy-Zeitalter gute Dienste

Notrufsäule
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Trotz Handys sind Notrufsäulen an den Autobahnen in Sachsen nach wie vor zuverlässige Helfer - doch genutzt werden sie immer weniger. 576 der orangefarbenen Geräte stehen derzeit im Freistaat. Das teilte das Wirtschaftsministerium in Dresden mit. Ihr Vorteil: Sie kennen keinen leeren Akku, keine Funklöcher, können nicht zu Hause vergessen werden und stehen etwa alle zwei Kilometer entlang der Bundesautobahnen. Bundesweit wurden sie im vergangenen Jahr rund 52.400 mal genutzt. In den 1990er-Jahren lag die Zahl der Anrufe noch bei jährlich rund 1,5 Millionen.

Neue Säulen an neuen Autobahnabschnitten

Doch die Zahl der Säulen steigt, weil ständig neue Autobahnabschnitt dazukommen.

Bei einem Notruf wird eine Konferenzschaltung mit der zuständigen Rettungsleitstelle hergestellt. Bei einer Panne wird Hilfe organisiert. Der Anrufer entscheidet, ob er Leistungen über seine Kfz-Versicherung, seine Mitgliedschaft in einem Automobilclub oder durch den Fahrzeughersteller in Anspruch nehmen will. Missbräuchlich genutzt werden die Notrufsäulen nach Angaben des GDV und des Ministeriums so gut wie nie.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 21.07.2019 | 11:00 Uhr in den Nachrichten

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