Große Trauer Zoo Leipzig: Orang-Utan überraschend gestorben

Orang-Utan-Baby mit Mutter
Hier war er noch ganz klein: Der kleine Martok mit seiner Mutter Raja kurz nach seiner Taufe im April 2017. Jetzt ist er plötzlich gestorben. Bildrechte: Zoo Leipzig

Schock im Leipziger Zoo: Nach kurzem Krankheitsverlauf ist der Orang-Utan Martok am Wochenende überraschend gestorben. Darüber informierte der Zoo Leipzig. Martok habe in den letzten Tagen unter Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit gelitten. Unmittelbar nach dem Auftreten der Krankheitssymptome sei ein Tierarzt geholt worden. Leider habe die Behandlung keine Besserung gebracht.

Nach dem Tod des drei Jahre alten Orang-Utans hatte die Gruppe zunächst Zeit Abschied zu nehmen, bevor er zur pathologischen Untersuchung überstellt wurde. Aufgrund der noch ausstehenden Ergebnisse kann der Zoo Leipzig gegenwärtig keine Ursache benennen.

Pongoland Spezial
Im Pongoland im Leipziger Zoo hat Martok gelebt. Nach kurzem Krankheitsverlauf ist er überraschend gestorben. Bildrechte: MDR / ETC

Martok ist der Sohn der Orang-Utan-Dame Raja. Er wurde im April 2017 von Tierpflegern und Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts auf den Namen Martok getauft. Der junge Orang-Utan hat sich seit seiner Geburt am 25. März 2017 Jahres gut entwickelt. "Raja kümmert sich als Erstgebärende perfekt um ihr Baby. Sie ist äußerst liebevoll im Umgang und trägt es stets eng an ihrem Bauch. Das ist ein erfreulicher Anblick“, fasste Bereichsleiter Frank Schellhardt die ersten Wochen zusammen. Jetzt ist Martok überaschend gestorben. Nicht nur seine Gruppe, der ganze Zoo trauert.

Quelle: MDR/kt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 11.08.2020 | ab 10:00 Uhr in den Nachrichten aus dem Regionalstudio Leipzig

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