Amtsgericht Leipzig Geldstrafe für Lkw-Fahrer nach tödlichem Unfall in Leipzig

Amtsgericht Leipzig
Vor zwei Jahren war eine Schülerin bei einem Verkehrsunfall zu Tode gekommen. Jetzt muss sich der Lkw-Fahrer vor Gericht verantworten. Bildrechte: imago/Christian Grube

Im Prozess um den tödlichen Fahrradunfall auf dem Martin-Luther-Ring in Leipzig ist der Angeklagte am Donnerstag zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Leipzig hat den ungarischen Lkw-Fahrer der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden. Er muss 7.500 Euro zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Im April 2018 wollte die 16 Jahre alte Schülerin eine Kreuzung am Martin-Luther-Ring überqueren, als der 45 Jahre alte Mann mit seinem Lkw rechts abbog. Der Hänger seines Lasters überrollte das Mädchen. Rettungskräfte versuchten die 16-Jährige minutenlang wiederzubeleben. Die Schülerin starb jedoch später im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen. An den Unfall erinnert noch heute ein weiß lackiertes Fahrrad.

Ein weiß lackiertes Geisterfahrrad, das an die getötete Radfahrerin erinnern soll.
Weiß lackierte Fahrräder stehen in vielen Städten an den Unfallstellen, an denen Radfahrer tödlich verunglückt sind. Bildrechte: imago/Christian Mang

Quelle: MDR/ma/bb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 01.10.2020 | 14:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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