06.06.2019 | 15:34 Uhr Sachsen schiebt 21 Tunesier ab

Sachsen hat erneut abgelehnte Asylbewerber abgeschoben. Wie das Innenministerium am Donnerstag mitteilte, hob am Mittwoch eine Chartermaschine vom Flughafen Leipzig-Halle in Richtung Enfidha in Tunesien ab. An Bord befanden sich 21 Tunesier. Elf von ihnen hatten nach Ministeriumsangaben im Freistaat um Asyl gebeten, zehn in einem anderen Bundesland. Vier der elf in Sachsen lebenden Tunesier wurden direkt von einem Gefängnis zum Flugzeug gebracht.

Insgesamt hat Sachsen in den ersten vier Monaten des Jahres 568 zur Ausreise verpflichtete Migranten abgeschoben - etwas weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damals waren es 600. Nach Angaben des Innenministeriums leben in Sachsen derzeit 12.809 Ausländer, die den Freistaat wieder verlassen müssen. Davon sind 9.672 geduldet. Die meisten von ihnen haben diesen Status wegen fehlender Reisedokumente.

Quelle: MDR/sth/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 06.06.2019 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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