Straßenschild auf der Leipziger Strasse in Berlin. Seit dem 09.04.2018 wurde Aufgrund der Luftqualität auf einem Teil der Leipziger Strasse in Tempo 30 eingeführt.
Um die Luftqualität auf bestimmten Straßen zu verbessern, will die Stadt Leipzig das Verkehrsaufkommen reduzieren. Bildrechte: imago/Marius Schwarz

09.10.2019 | 18:41 Uhr Leipzig setzt auf Einschränkungen statt auf Fahrverbote

Straßenschild auf der Leipziger Strasse in Berlin. Seit dem 09.04.2018 wurde Aufgrund der Luftqualität auf einem Teil der Leipziger Strasse in Tempo 30 eingeführt.
Um die Luftqualität auf bestimmten Straßen zu verbessern, will die Stadt Leipzig das Verkehrsaufkommen reduzieren. Bildrechte: imago/Marius Schwarz

Die Stadt Leipzig will die Schadstoffbelastung im Straßenverkehr reduzieren. Wie das Amt für Umweltschutz mittelte, sollen ab nächster Woche in mehreren Straßen weniger Autos rollen.

Gebiete mit besonders hoher Belastung durch Feinstaub oder Stickstoffdioxid, wie die Innere Jahnallee oder die Berliner Straße. Die Wundtstraße in Richtung Zentrum soll einspurig werden, hieß es von der Stadt Leipzig. In dem Bereich muss der Verkehr um täglich 5.200 Autos reduziert werden, damit der Luftreinhalteplan der Stadt eingehalten werden kann. Die Aktion diene vor allem dem Gesundheitsschutz der Anwohner, sagte Amtsleiter Peter Wasem.

Anfang des Jahres hat die Stadt Leipzig einen Luftreinhalteplan beschlossen. Er sieht 50 Punkte vor, um die Luftqualität längerfristig zu verbessern. Diesel-Fahrverbote sollen vermieden werden. Neben den Sofortmaßnahmen setzt der Plan darauf, den Umweltverbund zu stärken und E-Mobilität zu fördern.

Quelle: MDR/fg

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR Sachsen - Das Sachsenradio | 09.10.2019 | 09:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

Zuletzt aktualisiert: 09. Oktober 2019, 18:41 Uhr

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