Umnutzung Flüchtlingsunterkunft in Leipzig ist jetzt Sportinternat

Drei Männer stehen nebeneinander
(v.l.n.r.): Uwe Hempel (Schulleiter der Sportoberschule), Manuel Neisch (Internatsleiter) und Heiko Rosenthal (Sportbürgermeister der Stadt Leipzig). Bildrechte: Stadt Leipzig

Die Stadt Leipzig hat am Montag offiziell ihr neues Sportinternat eröffnet. Es biete für 60 Nachwuchsathleten der Sportoberschule sowie des Olympiastützpunktes Platz, sagte Sportamtsleiterin Kerstin Kirmes. Ursprünglich als Flüchtlingsunterkunft geplant, wurde das Objekt für insgesamt rund 7,3 Millionen Euro zum Sportinternat umgebaut.

Sportstadt attraktiv für Nachwuchsathleten

Die Schüler sind schon vor einer Woche eingezogen. Leipzig als Sportstadt hat nach Angaben der Amtsleiterin Kirmes ein neue Magnetwirkung entwickelt und ziehe immer mehr Schüler an. Die Nachwuchsathleten schätzten die Lern- und Trainingsbedingungen, hieß es. Das Sportinternat wurde von der Stadt Leipzig finanziert. Die Sportoberschüler waren bisher mit im Internat des Sportgymnasiums Leipzig untergebracht, das vom Freistaat finanziert wird. Die Oberschule und das Internat liegen in der Verantwortung der Stadt.

An der Sportoberschule Leipzig werden talentierte junge Leute neben dem Unterricht in den Sportarten Fechten, Finswimming, Fußball, Handball, Hockey, Judo, Kanusport, Leichtathletik, Radsport, Rhythmische Sportgymnastik, Ringen, Rudern, Schwimmen, Triathlon, Turnen, Volleyball und Wasserspringen trainiert.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 14.09.2020 | 19:00 Uhr

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