Ein Medizinstudent hält in der Charité in Berlin ein Stethoskop in der Hand.
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15.07.2019 | 16:43 Uhr Studenten der Unis Dresden und Leipzig kritisieren Landarztquote

Ein Medizinstudent hält in der Charité in Berlin ein Stethoskop in der Hand.
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Studenten der Universitäten Dresden und Leipzig kritisieren die geplante Landarztquote in Sachsen. Die Fachschaftsräte erklärten, es sei zu befürchten, dass Landärzte als Mediziner zweiter Klasse stigmatisiert würden. Zudem bezweifeln die Studierendenvertreter, dass die 100 zusätzlichen Studienplätze mit den geplanten 30 Millionen Euro zu finanzieren sind. Bei einer solchen Erhöhung fielen nicht nur laufende Kosten an, sondern auch Geld für zusätzliche Räumlichkeiten und weitere Lehrmaterialien.

Sachsens Regierung hatte im Juni ein 20-Punkte-Programm zur medizinischen Versorgung beschlossen. Es sieht unter anderem die Einführung der Landarztquote und 100 zusätzliche Medizinstudienplätze vor. Für die Umsetzung bis 2035 sind im Doppelhaushalt 2019/2020 bereits rund 30 Millionen Euro eingeplant. Die Mittel zur Aufstockung der Studienplätze und weitere Maßnahmen im Hochschulbereich sollen im nächsten Etat folgen.

Quelle: MDR/dpa/ms

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.07.2019 | 18:00 Uhr in den Nachrichten

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