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Alle Mitarbeiter freigestellt Sushi-Anbieter Shisu aus Knautnaundorf stellt Produktion ein

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Die Firma Shisu in Knautnaundorf hat mit sofortiger Wirkung all ihre 132 Mitarbeiter freigestellt. Die Produktion von Discounter-Sushi für Ketten wie Aldi, Netto und Kaufland wurde eingestellt. Wie MDR Sachsen aus Mitarbeiterkreisen erfuhr, sollen je nach Länge der Betriebszugehörigkeit Kündigungsfristen von 3 bis zu 7 Monaten gelten. Den Mitarbeitern sei eine Bedenkzeit bis kommenden Mittwoch eingeräumt worden. Die sächsische Firma gehört zur Unternehmensgruppe NATSU in Neuss, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen war bislang für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Quelle: MDR/blm/sth

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 01.03.2019 | 14:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

AKTUELLES AUS SACHSEN

Zuletzt aktualisiert: 02. März 2019, 11:05 Uhr

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5 Kommentare

02.03.2019 00:43 AufmerksamerBeobachter 5

Im Artikel ist von 'Freistellung' der Mitarbeiter die Rede, also müssten Sie einen Vertrag erhalten, der die Freistellung (Entbindung von Arbeit und Entbindung der Anwesenheitspflicht) mit Frist enthält, einen Freistellungsvertrag. Damit wäre die Aktion einseitig vom Arbeitgeber ausgegangen und das Amt zahlt ohne 3-Monatssperre nach Ende der Freistellungsfrist (Kündigungsfrist).
Ein 'Aufhebungsvertrag' hingegen ist ein beiderseitiges Interesse an der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, das müssen Sie nicht unterschreiben, wenn die Bedingungen nicht gut sind und Sie das nicht wollen. Der Job ist ohnehin zu Ende, lassen Sie sich beraten, bevor Sie irgendwas unterschreiben, um die Kündigungsfrist kommt das Unternehmen nicht herum. Nehmen Sie den angebotenen Vertrag mit und lassen sie sich beraten, wo? Wäre eine Aufgabe für den MDR hier Hinweise zu geben, an wen sich Betroffene wenden können.
Bei Freistellung erhalten Sie bis Ende der Kündigungsfrist den vollen Lohn!

01.03.2019 23:09 Kiel_oben 4

C'est la vie - Baby stillen ist das Beste und Bewerbungen schreiben. Jammern nutzt nichts! Bei Schliessung bzw. Aufgabe des Betriebes erfolgt eine betriebsbedingte Kündigung. Die für den Betrieb geltenden Kündigungsfristen müssen eingehalten werden. Sofern keine anderen Kündigungsfristen gelten (z.B. Tarifvertrag, betriebliche oder einzelvertragliche Regelung) gelten die Mindestvorschriften nach § 622 BGB.

01.03.2019 19:47 Manfred Müller 3

Die Nachricht ist traurig.Machen sich die Verantwortlichen keine Gedanken wie es mit den 132 Arbeitnehmern weiter geht.Bis jetzt waren sie gut,diese Tätigkeit mit Höhen und Tiefen zu lösen.Die Verantwortlichen sollen sich lieber bis Mittwoch Gedanken machen,ob sie eine Lösung haben.Die Arbeitnehmer haben auch persönliche Verpflichtungen.

01.03.2019 19:30 Müller 2

Wir sind darüber sehr erschüttert und entdeucht, denn Sohn und Schwiegertochter haben darin gearbeitet.

01.03.2019 15:11 Sven Müller 1

Guten Tag ja es stimmt und haben ein Abwicklungsvertrag bekommen wenn man ihn unterschreibt ist noch vom Amt mit einer Sperre zu rechnen habe ein 20 Tage altes Baby und weiß nicht was ich machen soll bin mit nerven am Ende

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