Mordkommission ermittelt Inselteich in Leipzig wird zur Spurensicherung abgepumpt

Beamte der Spurensicherung suchen am Inselteich im Clara-Zetkin-Park nach Spuren.
Beamte der Spurensicherung sind schon seit Tagen am Inselteich beschäftigt. Nun soll er abgepumpt werden. Bildrechte: dpa

Nach dem Fund einer Leiche im Inselteich im Leipziger Clara-Zetkin-Park pumpt die Polizei das Gewässer ab. Es sollen Beweismittel gefunden werden, teilte Staatsanwältin Vanessa Fink am Mittwoch mit. Um welche es sich dabei handelt, wollte sie mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht sagen. Zuvor hatten Taucher den Teich abgesucht. Die Leiche des 68-Jährigen war am 6. August in dem Gewässer treibend gefunden worden. Nach dem Obduktionsergebnis wird von einem Verbrechen als Todesursache ausgegangen und wegen Verdachts des Totschlags gegen Unbekannt ermittelt. Zu den Lebensumständen und zur Herkunft des Mannes will sich die Staatsanwaltschaft ebenfalls nicht äußern.

Ende des Einsatzes erst am Donnerstag erwartet

Im Zuge des Einsatzes sind zahlreiche Polizeibeamte im Einsatz, allein von der Bereitschaftspolizei etwa 40 Beamte. Zudem werde die Polizei von den Einsatzkräften des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr unterstützt, die das Abpumpen in das Elsterflutbett übernehmen. Durch den Einsatz ist mit großflächigen Absperrungen im Bereich des Clara-Zetkin-Parks zu rechnen. Nach Angaben der Staatsanwältin wird der Großeinsatz erst am Donnerstag beendet sein.

Inzwischen habe die Polizeidirektion Leipzig zur Aufklärung des Tötungsdelikts die Mordkommission "Inselteich" gegründet, so die Staatsanwältin weiter. Diese bestehe zunächst aus einem Leiter und 15 Beamten.

Quelle: MDR/sm

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.08.2020 | 14:30 Uhr im Regionalreport aus dem Studio Leipzig

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