Radschnellweg Mit dem Rad Non-Stop von Leipzig nach Halle

Der Radschnellweg zwischen Leipzig und Halle ist noch einige Jahre von der Realisierung entfernt. Am Sonnabend konnten rund 60 Radler einen Blick in die Zukunft werfen. Auch Verkehrsminister Dulig trat in die Pedale.

Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Am Sonnabend konnten rund 60 Radler einen Blick in die Zukunft des Radverkehrs werfen und den möglichen Streckenverlauf des Radschnellwegs erkunden. Von der Leipziger Innenstadt ging es nach Schkeuditz, wo man auf Radler aus Halle traf. Bildrechte: MDR/Lars Tunçay
Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Am Sonnabend konnten rund 60 Radler einen Blick in die Zukunft des Radverkehrs werfen und den möglichen Streckenverlauf des Radschnellwegs erkunden. Von der Leipziger Innenstadt ging es nach Schkeuditz, wo man auf Radler aus Halle traf. Bildrechte: MDR/Lars Tunçay
Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Laut einer Studie steigen in den Niederlanden rund 15 Prozent der Autofahrer aufs Rad um, wenn es für ihre Strecke einen Schnellweg gibt. Verkehrsplaner in Deutschland wollen erreichen, dass der Radverkehr zukünftig 25 Prozent des Gesamtverkehrs ausmacht, wie es etwa in den Niederlanden der Fall ist. Derzeit liegt die Quote hierzulande bei durchschnittlich elf Prozent, ist in letzten Jahren aber nur um zwei bis drei Prozent gestiegen. Bildrechte: MDR/Lars Tunçay
Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Auch Verkehrsminister Martin Dulig trat in die Pedale, um sich ein Bild von der Strecke zu machen. Er plant ein flächendeckendes Netz aus Radschnellwegen in Sachsen. "Wir sind ins Hintertreffen geraten gegenüber anderen Ländern, die viel eher erkannt haben, dass der Radverkehr boomt. Dementsprechend haben sich auch die Bedarfe an eine entsprechende Infrastruktur verändert. Diesen Prozess haben wir jetzt gestartet und ich will Sachsen beim Thema Radverkehr voranbringen." Bildrechte: MDR/Lars Tunçay
Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Der Verbund setzte sich in Bewegung, flankiert von Velo-Polizisten. Vorbei am Hauptbahnhof ging es in Richtung Nordosten. Bildrechte: MDR/Lars Tunçay
Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Ein Radschnellweg braucht auch eine funktionierende Park-Infrastruktur. Der Bau einer Fahrradgarage auf den umgebauten Gleisen 1-5 wird derzeit geprüft. Bildrechte: MDR/Lars Tunçay
Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Der Ausbau eines Radschnellwegs am Gohliser Bahnbogen würde keine größeren Probleme darstellen. Derzeit ist man hier in Verhandlungen mit den Bauherren.

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Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Ein Korridor ist da, aber es braucht noch viele Schritte, bis es soweit ist, sagte Torben Heinemann vom Verkehrs- und Tiefbauamt  der Stadt Leipzig. Bildrechte: MDR/Lars Tunçay
Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Im Gründerzeitviertel entlang der Olbricht-Kaserne sind die baulichen Maßnahmen für einen Radschnellweg schon komplizierter und eine Herausforderung für die Planer.

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Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Über Umwege ging es nach Wahren. Eine relativ kurze Strecke, die aber durch Kreuzungen und bauliche Begebenheiten erschwert wird.

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Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Mit dem Zweckverband Nahverkehr Leipzig ist man in regem Austausch. Mit der Bahn verhandelt man derzeit einen Korridor auf dem Gelände des ehemaligen Betriebswerks Wahren. Bildrechte: MDR/Lars Tunçay
Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Ziel ist es, dass der Radverkehr schnell oder bevorzugt durch den Verkehr kommt. Dazu ist eine kreuzungsfreie Strecke essentiell.
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Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Auch in NRW führt der Radschnellweg 1 (RS1) entlang ehemaliger Bahntrassen. Hier hat man sich mit der Deutschen Bahn wesentlich schneller einigen können. Bildrechte: MDR/Lars Tunçay
Radtour entlang des zukünftigen Radschnellwegs
Wann der Radschnellweg zwischen Halle und Leipzig kommt, ist noch unklar. Geplant war er ursprünglich für 2021. Mehrere Streckenverläufe werden diskutiert, eine klare Entscheidung gibt es aber noch nicht. Eine neue Machbarkeitsstudie für die Fahrrad-Korridore soll im Herbst vorgelegt werden. Bildrechte: MDR/Lars Tunçay
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