Mehrere hundert Leute protestieren in Leipzig gegen die Abschiebung eines Mannes.
Mehrere Hundert Menschen haben Anfang Juli in Leipzig gegen die Abschiebung eines Mannes protestiert. Dabei kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. (Archivbild) Bildrechte: Jürgen Kasek

29.07.2019 | 09:05 Uhr Nach eskaliertem Abschiebeprotest: Polizei trifft sich mit "Leipzig nimmt Platz"

Mehrere hundert Leute protestieren in Leipzig gegen die Abschiebung eines Mannes.
Mehrere Hundert Menschen haben Anfang Juli in Leipzig gegen die Abschiebung eines Mannes protestiert. Dabei kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. (Archivbild) Bildrechte: Jürgen Kasek

In Leipzig treffen sich am Montag der Polizeipräsident Torsten Schultze und das Bündnis "Leipzig nimmt Platz". Nach Angaben eines Polizeisprechers soll das Gespräch am Nachmittag stattfinden. Hintergrund sind die Auseinandersetzungen während eines Anti-Abschiebe-Protestes vor rund drei Wochen. Bis zu 500 Menschen hatten gegen die Abschiebung eines Syrers demonstriert. Dabei war es zu Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und der Polizei gekommen. Das Bündnis schrieb daraufhin einen offenen Brief an Schultze. Darin erklärte es sein Unverständnis darüber, wie es zum Ausbruch der Gewalt mit Verletzten auf allen Seiten kommen konnte. Man wolle gerne ins Gespräch kommen.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 29.07.2019 | 9:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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