05.11.2019 | 19:34 Uhr Udo Lindenbergs Kunst länger in Leipzig zu sehen

Der Musiker Udo Lindenberg sitzt in seiner Ausstellung "Zwischentöne" im Museum der bildenden Künste in Leipzig auf einem von ihm signierten Trabant.
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Die Udo-Lindenberg-Ausstellung im Museum der bildenden Künste in Leipzig wird verlängert. Wie das Haus am Dienstag mitteilte, endet die Schau "Zwischentöne" erst am 5. Januar statt wie geplant schon am 1. Dezember. Grund ist demnach das riesige Interesse. Den Angaben zufolge kamen in den acht Wochen seit der Eröffnung fast 40.000 Menschen. Die Ausstellung ist damit schon jetzt eine der bestbesuchten des Museums.

Gemälde, Lederjacke und Bundesverdienstkreuz

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r) verleiht im Schloss Bellevue das Bundesverdienstkreuz an den Rocksänger Udo Lindenberg.
Bundespräsident Steinmeier (r.) verleiht das Bundesverdienstkreuz an Udo Lindenberg.s Bildrechte: dpa

Anlässlich des 30. Jahrestags der Friedlichen Revolution in der DDR und des Mauerfalls zeigt Lindenberg in Leipzig Gemälde, Fotografien sowie historische Besitztümer. Dazu zählen die Lederjacke, die er einst DDR-Staatschef Erich Honecker geschenkt hatte, sowie dessen Gegengeschenk, eine Schalmei. Hinzugekommen ist nach Museumsangaben zudem das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, mit dem Panikrocker Anfang Oktober ausgezeichnet worden war.

Zwischen Nostalgie und Engagement: Lindenberg zeigt Exponate zum Wende-Jubiläum

Der Musiker Udo Lindenberg posiert auf der Motorhaube eines von ihm signierten Trabant.
Zur Ausstellungseröffnung lässt es sich der Maestro nicht nehmen, selbst auf dem von ihm signierten Trabant zu posieren. Bildrechte: MDR/Burkhard Friedrich
Der Musiker Udo Lindenberg posiert auf der Motorhaube eines von ihm signierten Trabant.
Zur Ausstellungseröffnung lässt es sich der Maestro nicht nehmen, selbst auf dem von ihm signierten Trabant zu posieren. Bildrechte: MDR/Burkhard Friedrich
Ein Aquarell zeigt den Berliner Reichstag vor dem zahlreiche Comicfiguren stehen.
Die Ausstellung zeigt einige der Gemälde, die Lindenberg geschaffen hat. Bildrechte: MDR/Burkhard Friedrich
Ein Kameramann filmt ein Bild, auf dem Udo Lindenberg eine Gitarre an Erich Honecker übergibt.
Die DDR, mit der sich Lindenberg nach eigenen Angabe seit den 1970er-Jahren beschäftigte, spielt dabei eine wichtige Rolle. Bildrechte: MDR/Burkhard Friedrich
Eine Kohlezeichnung, auf der verschiedene Figuren und markante Gebäude der Stadt Leipzig zu sehen sind.
Die Initiative zu der Ausstellung in Leipzig hat Lindenberg den Angaben zufolge selbst ergriffen. Anlass sei das diesjährige Jubiläum
der friedlichen Revolution, die vor 30 Jahren das Ende der DDR einläutete.
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Quelle: MDR/stt/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 05.11.2019 | 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

Zuletzt aktualisiert: 05. November 2019, 19:34 Uhr

1 Kommentar

MaP vor 22 Wochen

Wäre mal interessant, Udo Lindenbergs Meinung zu dem linken Terror in Leipzig und anderen sächsischen Städten zu hören. Ob er da ähnlich drastische Worte wie gegen die AFD findet?

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