Bundesgerichtshof Mordurteile gegen "Hells Angels"-Mitglieder aus Leipzig rechtskräftig

Ferenc B. (M), früheres Mitglied der Leipziger Hells Angels, wird in einen Saal des Landgerichtes in Leipzig geführt. Vor drei Jahren wird am hellichten Tag ein 27-Jähriger durch Schüsse ermordet. 90 Tage verhandelte das Landgericht unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen über den Mord im Rocker-Milieu. Nun gibt es ein Urteil.
Ferenc B. (M), früheres Mitglied der Leipziger "Hells Angels", wird in einen Saal des Landgerichtes in Leipzig geführt. Im Jahr 2016 wurde am hellichten Tag ein 27-Jähriger durch Schüsse ermordet. 90 Tage verhandelte das Landgericht unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen den Mord im Rocker-Milieu. Nun ist das Urteil rechtskräftig. (Archivbild) Bildrechte: dpa

Die Verurteilung wegen Mordes gegen vier Angehörige der Leipziger "Hells Angels" ist rechtskräftig. Das entschied der Bundesgerichtshof in Leipzig, der damit die Revisionen der vier Angeklagten verwarf. Die vier Männer im Alter von 34 bis 49 Jahren waren vor gut einem Jahr vom Landgericht Leipzig wegen gemeinschaftlichen Mordes zu lebenslangen Strafen verurteilt worden. Das Landgericht Leipzig sei zu Recht von niedrigen Beweggründen und einem gemeinschaftlichen Tötungsvorsatz ausgegangen, entschied der fünfte Leipziger BGH-Strafsenat laut einer am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Mitteilung. (Az: 5 StR 175/20)

Einer von ihnen hatte im Juni 2016 einen 27-Jährigen vom konkurrierenden Klub der "United Tribuns" erschossen. Die drei anderen sollen durch ihre Beteiligung die Tat erst ermöglicht haben.

Quelle: MDR/sw

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 09.07.2020 | 21:00 Uhr in den Nachrichten

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