28.08.2019 | 09:17 Uhr Haftstrafe nach Hitlergruß vor Synagogen-Denkmal in Leipzig

Blick durch die Gitterstäbe eines Gefängnisses auf einen Zaun und eine Gefängnismauer
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Im Prozess um das Zeigen eines Hitlergrußes vor dem Synagogen-Denkmal in Leipzig hat ein 36 Jahre alter Angeklagte eine Haftstrafe bekommen. Er muss für ein Jahr und drei Monate ins Gefängnis. Das Amtsgericht sah es als erwiesen an, dass der Mann vor knapp zwei Jahren am Synagogen-Denkmal in der Gottschedstraße in Leipzig dem Holocaust-Überlebenden Rolf Isaacsohn den Hitlergruß gezeigt und die NS-Herrschaft verherrlicht hat. Zum Tatzeitpunkt hatte gerade ein Fernsehteam von MDR-Exakt das Intervíew am Synagogendenkmal aufgenommen. So berichtete der MDR damals:

Wie die "Leipziger Volkszeitung" schreibt, ist der verurteilte Gerüstbauer G. bereits wegen Körperverletzung vorbestraft und saß auch schon im Gefängnis.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 28.08.2019 | 07:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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