19.11.2019 | 21:00 Uhr Leipzig: Oberstaatsanwältin wegen uneidlicher Falschaussage verurteilt

Das Landgericht Leipzig hat eine Oberstaatsanwältin wegen uneidlicher Falschaussage verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts hatte die Frau in einem Ermittlungsverfahren, in dem sie als Zeugin aussagen musste, Tatsachen verschwiegen. Die Juristin muss deshalb eine Geldstrafe von 20.400 Euro zahlen. Vom Vorwurf der Rechtsbeugung wurde sie freigesprochen.

Zuvor hatte neben der Verteidigung auch die federführende Chemnitzer Staatsanwaltschaft - entgegen ihrer Anklage - für einen Freispruch in allen Punkten plädiert. Die 15 Verhandlungstage dauernde Beweisaufnahme hätte trotz mancher Ungereimtheiten keine Rechtsverstöße ans Tageslicht gebracht. Verteidigung und Staatsanwaltschaft überlegen nun, Rechtsmittel einzulegen. Was dieses Urteil für die suspendierte Oberstaatsanwätin bedeutet, wird ein Disziplinarverfahren klären.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.11.2019 | 18:00 Uhr in den Nachrichten

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