13.01.2020 | 14:26 Uhr Staatsanwalt in Österreich ermittelt nicht weiter gegen Referendar aus Sachsen

Ein Holzhammer auf Paragrafenzeichen.
Bildrechte: imago images / Steinach

Die Ermittlungen gegen einen angehenden sächsischen Juristen wegen des Zeigens von Hakenkreuz-Tattoos in Österreich sind eingestellt worden. Der Vorsatz sei nicht erwiesen, teilte die Staatsanwaltschaft im österreichischen Wels mit. Die Ermittlungen begannen, als Brian E. im Sommer 2019 nach einer Kampfsportveranstaltung die Tätowierungen auf seinem entblößten Oberkörper präsentiert hatte. Dabei soll es sich Beobachtern zufolge unter anderem um eine sogenannte Schwarze Sonne handeln, ein Symbol, dass sich aus mehreren Hakenkreuzen zusammensetzt. Unter Rechtsextremisten gilt es als Erkennungszeichen.

Allerdings beschäftigt sich die Justiz weiter mit dem Referendar Brian E. Das Oberlandesgericht Dresden werde den Fall neu bewerten, sagte Sprecherin Gesine Tews. Zudem laufe noch ein Strafverfahren, weil sich der heute 27 Jahre alte Mann im Jahr 2016 mit Neonazis an Krawallen im Leipziger Stadtteil Connewitz beteiligt haben soll.

Quelle: MDR/epd

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 13.01.2020 | 14:00 Uhr

Mehr aus Leipzig, dem Leipziger Land und Halle

Mehr aus Sachsen