04.06.2020 | 16:30 Uhr Finanzspritze für Behindertenwerkstätten

Die Behindertenwerkstätten bekommen finanzielle Hilfen vom Freistaat, um in der Corona-Krise nicht unterzugehen. Sachsens Sozialministerin Petra Köpping hat am Donnerstag einen Fördermittelbescheid in Höhe von vier Millionen Euro an den Kommunalen Sozialverband Sachsen übergeben. Er ist für die Umsetzung des Programms in den Werkstätten und die Bewilligung der Gelder zuständig.

Petra Köpping übergibt Fördermittel
Sozialministerin Petra Köpping übergibt den Fördermittelbescheid an den Verbandsvorsitzenden des KSV und Landrat des Lankreises Leipzig, Henry Graichen. Bildrechte: MDR SACHSENSPIEGEL

In Sachsen arbeiten 16.000 Menschen in Behindertenwerkstätten. Mit Beginn der Corona-Pandemie wurde ein Betreuungsverbot für die Werkstätten und Angebote anderer Leistungsanbieter verhängt. Das heißt, Menschen mit Behinderungen konnten in den Werkstätten nicht arbeiten, bekamen kein Geld und auch die Werkstätten konnten somit Produkte nicht verkaufen. Nun gibt es zumindest einen Ausgleich für das entgangene Arbeitsentgelt.

Kein Anspruch auf Kurzarbeitergeld in Behindertenwerkstätten

Denn Mitarbeiter von Behindertenwerkstätten haben nach Angaben des Sozialministeriums keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld oder andere Leistungen für den Einkommensausfall. Nun erhalten die Werkstätten über das Förderprogramm für jeden Monat, in dem das Betreuungsverbot gilt, pro Beschäftigten eine Zuwendung von 89 Euro.

Quelle: MDR/gg

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 04.06.2020 | ab 09:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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