Das Straßenschild der Leipziger Eisenbahnstraße.
Bildrechte: dpa

19.06.2019 | 07:07 Uhr Sachsen sieht Waffenverbotszone in Leipzig als Erfolg

Das Straßenschild der Leipziger Eisenbahnstraße.
Bildrechte: dpa

Sachsens Innenministerium sieht die Waffenverbotszone in Leipzig als Erfolg. Das Ministerium teilte dem MDR mit, seit Einführung der Zone in der Eisenbahnstraße vor knapp acht Monaten seien fünf Straftaten mit Waffen begangen worden. Davor habe die Zahl in vergleichbar langen Zeiträumen immer deutlich im zweistelligen Bereich gelegen. Sachsens Gewerkschaft der Polizei spricht sich für weitere Verbotszonen aus. Der Vorsitzende Hagen Husgen nannte als Beispiel die Chemnitzer Innenstadt und den Wiener Platz am Dresdner Hauptbahnhof. Der Linke-Innenexperte Enrico Stange kritisierte, Waffenverbotszonen stigmatisierten Gebiete. Zudem handle es sich um ein effekt-heischendes Mittel. Die Innenminister der Länder wollen die Einführung von Waffenverbotszonen erleichtern.

Quelle: MDR/cnj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.06.2019 | 07:00 Uhr in den Nachrichten

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

2 Kommentare

19.06.2019 13:00 MuellerF 2

@1: Die Frage ist eben, ob die Ausweisung als Verbotszone die Kriminalität sinken lässt, oder aber verstärkte Kontrollen. Ich vermute mal Letzteres, denn so eine Verbotszone bringt ohne Kontrollen allein gar nichts.Kontrollen kann man aber auch machen, ohne eine Verbotszone einzurichten.

19.06.2019 09:39 Enrico Gerstmann 1

Linken-Experte kritisiert Verbotszone... wenn Herr Stange etwas über den Tellerrand hinaus schauen würde, würde er sehen, daß es solche Zonen allenthalben gibt, und sich keiner groß daran stört. Wir z.B. sind öfters in Hamburg unterwegs und dort ist beispielsweise die gesamte Reeperbahn Waffenverbotszone. Und das ist auch gut so...

Mehr aus Leipzig, dem Leipziger Land und Halle

Mehr aus Sachsen