06.01.2020 | 07:00 Uhr Briefwahlstelle öffnet zur Oberbürgermeisterwahl in Leipzig

Briefwahlstelle Leipzig im Neuen Rathaus
Die Briefwahlstelle hat ab Montag geöffnet. Der Zugang ist über den Haupteingang Martin-Luther-Ring 4 möglich, ein barrierefreier Zutritt befindet sich links vom Haupteingang. Bildrechte: MDR/Patrick Eicke

Ab Montag öffnet die Briefwahlstelle im Neuen Rathaus zur Oberbürgermeisterwahl Leipzig. Leipziger, die am Wahltag, dem 2. Februar 2020 verhindert sind, können hier vorab ihre Wahlunterlagen abholen. Nach Angaben der Stadt ist für deren Herausgabe ein Personalausweis oder ein Reisepass nötig.

Wie das Amt für Statistik und Wahlen mitteilte, sollen die Wahlbenachrichtigungen in den kommenden Tagen versandt werden. Spätestens drei Wochen vor der Wahl sollen sie in den Briefkästen der Wahlberechtigten sein. Auf der Rückseite der Benachrichtigung befindet sich der Antrag auf Ausstellung der Briefwahlunterlagen. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, sollte der Antrag schon vor dem Besuch in der Briefwahlstelle ausgefüllt werden.

Briefwahl auch ohne Wahlbenachrichtigung möglich

Briefwahlunterlagen online beantragen Leipzig
Leipziger können ihre Wahlunterlagen auch im Internet beantragen. Bildrechte: MDR/Katharina Pritzkow

Laut Wahlamt ist die Briefwahl aber auch ohne Benachrichtigung möglich: Jeder Wahlberechtigte könne einen formlosen schriftlichen Antrag stellen. Wichtig dabei sind Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohnanschrift, gegebenenfalls abweichende Versandanschrift und Unterschrift des Antragstellers. Die Wahlunterlagen können auch online bei der Stadt Leipzig beantragt werden.

Wer seine Wahlunterlagen schon vor dem Wahltag Anfang Februar abholt, hat dann mehrere Möglichkeiten, seine Stimme abzugeben:

Wahlmöglichkeiten mit Briefwahlunterlagen - Möglich ist die sofortige Wahl in der Briefwahlstelle im Neuen Rathaus.

- Die Wahlunterlagen können auch mit nach Hause genommen werden – dieser Fall ist zum Beispiel für Menschen vorgesehen, bei denen ein Bevollmächtigter die Unterlagen abholt.  

- Mit dem ausgestellten Wahlschein kann auch am 2. Februar in jedem Wahllokal der Stadt gewählt werden. So können beispielsweise mobilitätseingeschränkte Menschen ein barrierefreies Wahllokal aufsuchen.

- Die Briefwahl auf dem Postweg ist ebenfalls möglich. Allerdings werden nur die Briefe berücksichtigt, die am Wahltag vorliegen. Damit die ausgefüllten Briefwahlunterlagen rechtzeitig eingehen, sollten diese bis spätestens 30. Januar 2020 in einen Briefkasten der Deutschen Post eingeworfen werden. Die Briefwahl ist innerhalb Deutschlands kostenfrei.  

- Persönlich können die Unterlagen noch bis zum Wahlsonntag, 18 Uhr, in den Briefkasten des Wahlamtes in der Lotterstraße 1 eingeworfen werden.

Insgesamt stellen sich acht Kandidaten zur Wahl um das Oberbürgermeisteramt - darunter vier Frauen. Es treten an Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten, Humanisten, ÖDP und Demokratie in Bewegung), Sebastian Gemkow (CDU), Burkhard Jung (SPD), Katharina Krefft (B90/Die Grünen), Christoph Neumann (AfD), Franziska Riekewald (Die Linke), Katharina Subat (Die Partei) und Marcus Viefeld (FDP).

Generell gilt: Jeder Wähler besitzt eine Stimme. Gewählt ist der Kandidat, der mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten hat. Entfällt am 2. Februar auf keinen Bewerber mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, soll am 1. März ein zweiter Wahlgang stattfinden. Dann entscheidet die höchste Stimmenzahl, wer zukünftig das Oberbürgermeisteramt in Leipzig inne hat.

Quelle: MDR/kp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 06.01.2020 | ab 5:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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