Kampfmittelbeseitigung Munitionsräumung aus der Wilden Luppe bei Schkeuditz dauert an

Munitionszerlegung
Was liegt in der Luppe? Bisher haben die Experten unter anderem Panzerabwehrwaffen, Granaten und Handwaffenmunition gefunden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Bergung von Weltkriegsmunition bei Schkeuditz wird voraussichtlich bis zum kommenden Jahr dauern. Wie das Polizeiverwaltungsamt mitteilte, verzögern sich die Arbeiten an der Wilden Luppe nahe der Autobahn 9 an der Landesgrenze von Sachsen und Sachsen-Anhalt. Bislang seien 490 Kilogramm Munition und 720 Munitionsteile aus dem Zweiten Weltkrieg aus dem Fluss geborgen worden. Es handele sich dabei überwiegend um Munition für Panzerabwehrwaffen, Granatstücke, kleinere Granaten sowie Handwaffenmunition.

 Verzögerung wegen Corona-Pandemie

Begonnen hatte die Bergung der Munition vor rund drei Wochen. Eine Sperrung der A9 könne weiterhin ausgeschlossen werden, hieß es von der Behörde. Eigentlich war die Räumung des Flussbettes für Mai geplant gewesen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Aktion jedoch verschoben werden.

 

Quelle: MDR/kp/dpa

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