24.06.2020 | 15:07 Uhr Forscher in Leipzig liefern neue Erkenntnisse über Müll in den Meeren

Sechs Wochen lang war das Forschungsschiff vom Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung im vergangenen Jahr auf dem Pazifik unterwegs und hat Wasserproben entnommen. Nun liegen erste Erkenntnisse vor.

Plastebeutel unter Wasser
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Im Meerwasser des Pazifik schwimmt vor allem Polyethylen, das etwa in Plastikverpackungen, -flaschen und -fässern vorkommt. Das ist eine Erkenntnis, die das Leipziger Umweltinstitut aus den Proben entnehmen konnte. Seit zehn Monaten analysieren die Wissenschaftler Wasserproben, die das Forschungsschiff "Sonne" gesammelt hat. Vieles sei noch unklar, sagt Dr. Annika Jahnke, Umweltforscherin am Institut. Welchen Einfluss die Mikroplastikteile, an denen sich Bakterien und Algen anheften, auf die Meere haben, müsse weiter untersucht werden.

Forschungsschiff Sonne 4 min
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Proben aus dem Nordpazifischen Müllstrudel

Jahnke und ihr Team aus 19 Wissenschaftlern unterschiedlicher Institute haben innerhalb von sechs Wochen den Pazifik überquert. Dabei sind sie auch durch den Nordpazifischen Müllstrudel gefahren. An neun Stellen haben die Forscher Proben entnommen, die nun ausgewertet werden. Mit weiteren Ergebnissen rechnet Jahnke im Winter 2020.

Quelle: MDR/lt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 24.06.2020 | 19:00 Uhr

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