24.01.2020 | 12:37 Uhr Leipziger Polizeisprecher wird versetzt

Die Leipziger Polizei tauscht ihren langjährigen Pressesprecher aus - ohne Begründung. Viele Beobachter vermuten einen Zusammenhang mit der Silvesternacht in Connewitz, wo es Pannen bei der Kommunikation gab. Das Innenministerium will sich nicht dazu äußern.

Ein Polizist löscht Feuerwerk am Connewitzer Kreuz in Leipzig
Ob die Kommunikationspannen der Polizei nach den Silvester-Ausschreitungen ausschlaggebend für die Versetzung sind, ist nicht bestätigt. Bildrechte: dpa

Der langjähriger Sprecher der Leipziger Polizeidirektion, Uwe Voigt, muss seinen Posten verlassen. Er wird innerhalb der Polizei andere Aufgaben übernehmen. Laut Polizei wird Silvaine Reiche, die schon Pressesprecherin im Landeskriminalamt war, seinen Posten übernehmen. Gründe wurden nicht genannt.

Die Polizei teilte mit, Voigt wechsele "in den Aufbaustab, der sich mit den Vorbereitungen des Einsatzes zum Treffen des informellen Rates der europäischen Union unter Teilnahme des chinesischen Staatspräsidenten im September 2020 befasst". Im August gehe der Polizeihauptkommissar in Pension.

Presseberichten zufolge soll auch Polizei-Pressechef Andreas Loepki ab sofort nicht mehr die Öffentlichkeitsarbeit der Polizei verantworten. Dem Vernehmen nach seien nach den Silvesterkrawallen in Leipzig-Connewitz aus dem Innenministerium eindeutige Signale gekommen.

Quelle: MDR/kb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - das Sachsenradio | 24.01.2020 | 07:00 Uhr in den Nachrichten aus der Region Leipzig

Zuletzt aktualisiert: 24. Januar 2020, 12:38 Uhr

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