Nikolaikirche Leipzig
Bildrechte: Olaf Parusel/MDR

Spendenziel erreicht Nikolaikirche in Leipzig bekommt neue Glocken

Rund 600.000 Euro Spenden, Fördergelder und Zuschüsse sind zusammengekommen. Nun können die Sanierungsarbeiten am Glockenturm der Leipziger Nikolaikirche beginnen. Bis zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution sollen sie abgeschlossen sein.

Nikolaikirche Leipzig
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Die Leipziger Nikolaikirche bleibt ab 1. April für ein halbes Jahr stumm. Ende März ertönt das dreistimmige Geläut zum letzten Mal, dann wird es ausgebaut und samt Glockenturm umfassend saniert, wie Pfarrer Bernhard Stief am Montag mitteilte. Dafür sammelte die Gemeinde rund 410.000 Euro an Spenden. Die Gesamtkosten betragen rund 600.000 Euro.

Abschluss zum 30. Jahrestag

Die Sanierung wird durch Spenden, sowie Fördergelder und Zuschüsse der Ostdeutsche Sparkassenstiftung, der Sächsischen Landeskirche und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz finanziert. Mit dem Geld werden zwei der drei Glocken saniert sowie sechs Glocken neu gegossen, darunter die 1917 verlorene große Glocke Osanna. Die Arbeiten beginnen Mitte Februar und sollen bis zum Sommer abgeschlossen sein. Wie Pfarrer Stief erläuterte, erklingt das neue, dann achtstimmige Geläut erstmals zum Friedensgebet am 9. Oktober, dem 30. Jahrestag der wichtigsten Leipziger Montagsdemonstration zum Auftakt der Friedlichen Revolution.

Thomaskirche hofft weiter auf Spenden

Während die Sanierungsarbeiten an der Nikolaikirche beginnen können, fehlen noch rund 70.000 Euro für die Arbeiten an der Thomaskirche. Trotzdem soll auch hier mit der Sanierung des Glockenturms im Juni begonnen werden, teilte der Förderverein "Thomaskirche – Bach e.V." mit.

Quelle: MDR/lt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 21.01.2019 | 16:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig

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Zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2019, 19:26 Uhr

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