08.05.2019 | 15:55 Uhr Vier Siemens-Standorte in Sachsen werden ausgegliedert

In Sachsen und Thüringen sind von der geplanten Ausgliederung des Energiegeschäfts bei Siemens fünf Werke betroffen. Das sagte ein Siemens-Sprecher MDR SACHSEN. Neben dem Turbinenwerk in Görlitz (rd. 950 Mitarbeiter) gehören das Transformatorenwerk in Dresden (rd. 270 Beschäftigte), der Verdichterbau in Leipzig (rd. 220 Mitarbeiter), das Siemenswerk in Zwönitz (80 Mitarbeiter) und der Generatorenbau in Erfurt (rd. 500 Mitarbeiter) dazu. Wie sich die Pläne des Konzerns auf die fünf Standorte auswirken werden, sei zurzeit offen.

Der Technologiekonzern hatte am Dienstag angekündigt, sein Energiegeschäft auszugliedern und als eigenes Unternehmen bis September 2020 an die Börse zu bringen. Bundesweit sind von den Ausgliederungen insgesamt 20.000 Mitarbeiter an 20 Standorten betroffen. Betriebsbedingte Kündigungen sind laut IG Metall ausgeschlossen. Akut in Gefahr seien die rund 20.000 Jobs nach Einschätzung von Gewerkschafterin Birgit Dietze daher nicht.

Quelle: MDR/kk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 08.05.2019 | 14:00 Uhr in den Nachrichten

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2 Kommentare

09.05.2019 15:57 winfried 2

>>Betriebsbedingte Kündigungen sind laut IG Metall ausgeschlossen.<<
Vor der Ausgliederung bei Siemens oder in der Nachfolgegesellschaft ?... und bis wann ?!

08.05.2019 20:48 REXt 1

Die Vorstufe, nach der Wahl im Herbst, nach Absprache mit der Politik, wird man es ausplätschern lassen.

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