16.03.2020 | 17:45 Uhr Digitales Lernen mit "Lernsax"

Im Kampf gegen das Coronavirus ist von Montag an in Sachsen die Schulpflicht aufgehoben. Nach Angaben des Landesamtes für Schule und Bildung bleiben die Schulen aber zunächst noch geöffnet. Das Lehrpersonal ist anwesend, um die Betreuung sicherzustellen. Normalen Unterricht gibt es jedoch nicht. Eine Möglichkeit für die Schulen den Lernstoff weiter zu vermitteln, ist die digitale Lernplattform "Lernsax".

Ein Kind tippt auf App-Icons.
Bildrechte: imago/epd

"Lernsax" ist die digitale Lernplattform des Landesamtes für Schule und Bildung. Mit dem Angebot sollen Schulen auch aktiv in der Coronakrise unterstützt werden. Für Schulen, die noch kein "Lernsax" nutzen, seien deshalb vereinfachte Registrierungsprozesse möglich. Sie bekämen dann eine vorläufige Freischaltung "auf Zuruf". Die Schüler werden dann von der Schule in dem System angelegt und können sich dann anmelden.

Welche Schulen nutzen schon "Lernsax"?

Viele Schulen haben sich bereits bei "Lernsax" registriert. Ob Ihre Schule dabei ist, erfahren Sie hier.

Wie funktioniert die Organisationsstruktur auf "Lernsax"?

Jede Schule kann Ordner für die einzelnen Klassen anlegen, um einen gezielten Zugriff durch die Schüler zu ermöglichen.

Gibt es "Lernsax" auch als App?

Die Anwendung gibt es auch als App für Smartphones und Tablets. Sie ist für Android oder iOS kostenfrei bei iTunes oder im Google Play Store verfügbar.

Unterrichtswerkzeuge für Schüler und Lehrer im Überblick

Neben Kommunikationswerkzeugen wie E-Mail, Foren und Chats unterstützen Stundenpläne, Aufgabenplaner oder Lerntagebuch die Arbeit. Darüber hinaus bietet "Lernsax" eine E-Learning-Umgebung mit differenzierten Darstellungsmöglichkeiten für Lerninhalte, Möglichkeiten zur Einbindung multimedialer Elemente und diversen interaktiven Übungs- und Testformen.

Unter Mitteilungen können Klassenlehrer oder Gruppen-Moderatoren Nachrichten wie an einem Schwarzen Brett hinterlassen. Mit der Funktion Lernplan haben Lehrer die Möglichkeit, innerhalb einer Gruppe oder Klasse einen strukturierten Arbeits- beziehungsweise Verlaufsplan mit mehreren Aufgabenstellungen zu erstellen. Beim Bearbeiten der Aufgaben bleibt der Lernplan die zentrale Anlaufstelle. Materialien und Werkzeuge, die zum Einsatz kommen sollen, können mithilfe interner Links direkt eingebunden werden. Die Lehrer können sich zudem jederzeit in der Lernerfolgskontrolle über den Fortschritt der Mitglieder informieren, Zwischenergebnisse einsehen und begleitend eingreifen.

Mehr zum Thema

Quelle: MDR/al

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 16.03.2020 | 19:00 Uhr

Mehr aus Sachsen