DRF Luftrettung
Ein Hubschrauber der DRF Luftrettung Bildrechte: MDR / DRF Luftrettung

Übergangsregelung wegen verspäteter Ausschreibung Luftrettung vorerst gerettet

Mit einer Zwischenlösung ist die Luftrettung in Sachsen für das Jahr 2018 gerettet worden. Dies war nötig, weil die planmäßige Ausschreibung zu spät auf den Weg gebracht wurde. Dadurch hing die Luftrettung selbst in der Luft.

DRF Luftrettung
Ein Hubschrauber der DRF Luftrettung Bildrechte: MDR / DRF Luftrettung

Mit einer Übergangsvereinbarung ist der Betrieb der Luftrettung an den Standorten Dölzig-Schkeuditz, Bautzen, Dresden und Zwickau bis Ende des Jahres abgesichert worden. Das teilte am Mittwoch die Krankenkasse IKK classic mit. Sie sitzt federführend für alle Krankenkassen in der Vergabekommission bei der Landesdirektion Sachsen. Ohne diese Übergangslösung hätten die Hubschrauber des ADAC und der DRF am Boden bleiben müssen.

Ausschreibungen bis Mitte 2018

Bereits im Juli vergangenen Jahres warnte der Verband der Ersatzkassen (Vdek), dass die bestehenden Verträge auslaufen würden und neu ausgeschrieben werden müssen. Laut IKK sei das bis Ende 2017 nicht erfolgt. Die Kasse gehe davon aus, dass bis Mitte des Jahres die Ausschreibung erfolge. Die Luftrettung könne dann ab 2019 wieder mit regulären Verträgen betrieben werden.

Die Luftrettung in Sachsen kostet etwa 14 Millionen Euro im Jahr. 95 Prozent der Kosten werden über die gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Im Jahr 2016 stiegen die Helikopter knapp 6.000 Mal in die Luft auf, vor allem, um Notärzte innerhalb weniger Minuten an große Unfallstellen zu bringen und Schwerverletzte schnell in Spezialkliniken zu transportieren.

Quelle: MDR/nk/PM

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 03.01.2018 | 18:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 03. Januar 2018, 17:15 Uhr

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