Ein Medizinstudent hält in der Charité in Berlin ein Stethoskop in der Hand.
Bildrechte: dpa

18.11.2019 | 06:11 Uhr Medizinische Zentren keine Lösung bei Landarztmangel

Ein Medizinstudent hält in der Charité in Berlin ein Stethoskop in der Hand.
Bildrechte: dpa

Die Sächsische Landesärztekammer sieht in Medizinischen Versorgungszentren kein geeignetes Mittel gegen den Ärztemangel auf dem Land. Präsident Erik Bodendieck sagte dem MDR, es sei schwer, junge Kollegen in die Regionen zu bringen. Die meisten Versorgungszentren würden daher eher in Großstädten gegründet. Zudem seien sie schwer rentabel zu führen, wenn sie nicht an ein Krankenhaus angebunden seien. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen, Klaus Heckemann, erklärte zudem, dass die angestellten Ärzte in den Zentren kürzer arbeiteten als niedergelassene Ärzte.

In Sachsen gibt es fast 200 Medizinische Versorgungszentren. Dort arbeiten Ärzte verschiedener Profile unter einem Dach.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 18.11.2019 | ab 7 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 18. November 2019, 06:10 Uhr

Mehr aus Sachsen