14.01.2020 | 15:10 Uhr Update 270 neue Stellen für neue Regierung in Sachsen

Das neue sächsische Kabinett wartet im Landtag auf die Vereidigung
Das neue sächsische Kabinett im Landtag Bildrechte: dpa

Sachsens neue Landesregierung braucht zusätzliche Mitarbeiter. Wie Regierungssprecher Ralph Schreiber MDR SACHSEN sagte, sollen insgesamt 270 neue Stellen geschaffen werden - verteilt über alle Ministerien und die Staatskanzlei. Für dieses Jahr solle der zusätzliche Personalbedarf für die Regierungsbildung mit Hilfe von unbesetzten Stellen gedeckt werden. Die Finanzierung sei gewährleistet. Mit dem neuen Doppelhaushaushalt 2021/2022 müssten die Stellen ins parlamentarischen Verfahren eingebracht werden, so Schreiber.

100 Mitarbeiter für neues Ministerium für Regionalentwicklung

Thomas Schmidt (CDU), Umweltminister von Sachsen
Der neue Minister für Regionalentwicklung, Thomas Schmidt Bildrechte: dpa

Von den neuen Stellen werden viele im neu geschaffenen Ministerium für Regionalentwicklung benötigt. Minister Thomas Schmidt sagte dem MDR, sein Ressort sei das erste, das seit 1990 tatsächlich neu gegründet werde. Ihm fehlten noch ungefähr 100 Leute, unter anderem für die Beschaffung von Büromaterial und für Botendienste.

Laut Schmidt müssen aber erst noch der Landtag und der Finanzausschuss den Personalplänen zustimmen. Demnach sollen in dem neuen Ministerium insgesamt 250 Mitarbeiter arbeiten. Sie sind unter anderem für den ländlichen Raum, die Strukturentwicklung sowie Bau- und Wohnungswesen zuständig.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.01.2020 | ab 7:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 14. Januar 2020, 15:10 Uhr

9 Kommentare

MDR-Team vor 2 Wochen

Hallo hansol1, generell besteht die Parteienfinanzierung in Deutschland aus unterschiedlichen Bereichen. Neben den Steuereinnahmen, gehören dazu beispielsweise Spenden, staatliche Teilfinanzierungen und Mitgliedsbeiträge. Liebe Grüße aus der MDR.de-Redaktion

hansol1 vor 2 Wochen

Nun das ist auch nicht alles, die neuen "Experten" aus dem Gefolge der neu ernannten , zwar weitgehend fachlich unbedarften aber dafür politisch grün gefärbten Minister müssen auch untergebracht werden. Dafür reicht der Platz nicht mehr aus. U.a. wurde auch Büroräume beispielweise in der Dresdner Königstrasse angemietet. Die Preise dafür, die der Steuerzahler trägt dürften dort beachtlich sein.

Rotti vor 2 Wochen

Na klar Botendienste für die Einheimischen. Die guten Posten werden von anderen Dialekten besetzt. Wie in Sachsen - Anhalt. Neue Staatssekretärin Innenministerium aus Niedersachsen. Geil oder nicht?

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