Lausitzisch

Die lausitzischen Dialekte werden im Osten Sachsens und im Süden Brandenburgs gesprochen und sind einerseits eng mit dem Schlesischen verwandt, andererseits stehen sie den angrenzenden Dialekten des Thüringisch-Obersächsischen nahe.

Unterdialekte des Lausitzischen Gegend in Sachsen
Westlausitzisch Bischofswerda-Pulsnitz-Kamenz
Niederlausitzisch

(stimmt sprachgeographisch am ehesten mit dem ehemaligen Hochpreußisch im mittleren Ostpreußen und dem ihm angrenzenden Westpreußen überein)
Cottbus, Bautzen und Hoyerswerda
Oberlausitzisch Gegend um Zittau
Ostlausitzisch Gegend um Görlitz
   
   

Besonderheiten des Lausitzischen

Fast alles wird im Lausitzschen dental betont. Nur der R-Laut wird kehlig gerollt, was etwas an den amerikanischen Akzent erinnert. In der Oberlausitz wird jedoch noch stärker gerollt als in der Niederlausitz.

"Typisch-Sächsisch" Kennzeichnend für das Thüringisch-Obersächsische sind eine Entrundung der Vokale ( aaahh oohh uhh) und eine Verfremdung und der Konsonanten "p", "t" und "k". (bee dee gaa).

Wenn man genau hinhört, wird man feststellen, dass sich die Mundart in einigen Regionen bereits von Ort zu Ort unterscheidet und es mancherorts in der Oberstadt bereits anders als in der Unterstadt klingt.

Zuletzt aktualisiert: 08. März 2019, 14:46 Uhr