Unfallstelle mit einer beteiligten Feuerwehr.
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MDR SACHSEN-Ticker | 26.04.2018 Löschfahrzeug der Feuerwehr überschlägt sich

Der MDR SACHSEN-Ticker begleitet Sie mit aktuellen Meldungen bis 13:00 Uhr. Redaktion: Madeleine Arndt

Unfallstelle mit einer beteiligten Feuerwehr.
Bildrechte: MDR/Roland Halkasch

Heute Morgen hat sich auf der B101 zwischen Großvoigtsberg und Obergruna ein schwerer Unfall ereignet. Das Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Mulda kam ins Schleudern und überschlug sich auf dem Feld an der Straße. Die beiden Feuerwehrleute im Löschwagen mussten durch die Kameraden der Feuerwehren Großschirma, Siebenlehn und Freiberg befreit werden. Sie wurden schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Die Muldaer Kameraden waren auf dem Weg zu einem Fahrsicherheitstraining nach Leipzig gewesen. Während der Bergung der Verletzten und des Fahrzeuges musste die B101 gesperrt werden.

12:42 Uhr | Hitzige Debatte um Karl Marx

Sachsens Landtag hat heute lautstark über den Philosophen Karl Marx (1818-1883) debattiert. Landtagsvizepräsidentin Andrea Dombois musste wiederholt die Gemüter beruhigen, weil die Emotionen überschwappten. Die Debatte machte erwartungsgemäß die ideologischen Unterschiede zwischen den Fraktionen deutlich. Während die Linken einen zügellosen Kapitalismus mit einer wachsenden Polarisierung in der Gesellschaft kritisierten, erklärte der CDU-Politiker Lars Rohwer Marx für überholt. "Karl Marx ist tot, Jesus lebt", sagte der gelernte Bankkaufmann zum Schluss seiner Rede. Die Linksfraktion hatte die Debatte mit dem Titel "200 Jahre Karl Marx: Gute Arbeit hat Mehrwert" beantragt. Die Linken schickten dazu Abgeordnete aus Chemnitz, der früheren Karl-Marx-Stadt, ans Rednerpult.

12:21 Uhr | Deutsche und tschechische Zöllner arbeiten enger zusammen

Die Zusammenarbeit der Zollbehörden im deutsch-tschechischen Grenzraum soll verbessert werden. Wie die Generalzolldirektion in Bonn mitteilt, ist jetzt eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden. Vorgesehen sind demnach gemeinsame Kontrollen sowie die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Auch eine gemeinsame Aus-und Fortbildung gehört zum Programm. Auf deutscher Seite betrifft das die Hauptzollämter Dresden, Erfurt, Regensburg und Landshut und auf tschechischer Seite die Zollämter der Regionen Liberec, Ústí nad Labem, Karlovy Vary, Plzen und Jihoceský kraj.

12:02 Uhr | CDU-Europapolitiker gegen Boykott der Fußball-WM

Der sächsische Europaabgeordnete Hermann Winkler hat sich gegen einen Boykott der Fußball-WM in Russland ausgesprochen. "Sport ist keine Medizin für verfehlte Außenpolitik", erklärte der CDU-Politiker. Er wandte sich damit gegen einen offenen Brief der Abgeordneten Rebecca Harms, der von etwa 60 Mitgliedern mehrerer Fraktionen des Europäischen Parlaments unterzeichnet worden ist und die Regierungen der EU-Länder zum Boykott der Weltmeisterschaft auffordert. Nach Ansicht von Winkler verschärften solche Maßnahmen nur die Situation. Der Parlamentarier ist Sprecher der ostdeutschen CDU-Abgeordneten im Europaparlament.

11:37 Uhr | Metalldiebe wollten Signalkabel der Bahn mitnehmen

Auf dem Gelände des Zittauer Bahnhofes haben sich gestern zwei Männer am Signalkabel der Deutschen Bahn zu schaffen gemacht. Wie die Bundespolizei mitteilte, ertappten am Morgen Bauarbeiter die beiden Tschechen, als sie gerade 20 Meter Signalkabel stehlen wollten. Der hinzugerufenen Polizei gegenüber wollten sich die Diebe zunächst als Mitarbeiter der Baufirma ausgeben. Die Polizisten nahmen ihnen das nicht ab und nahmen die Männer zur Vernehmung mit. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.

11:12 Uhr | Keine Brötchentaste für Bautzen

Kostenloses Kurzeitparken an Parkscheinautomaten wird es in Bautzen nicht geben. Diese Grundsatzentscheidung hat der Stadtrat gestern mehrheitlich gefällt. Die Stadtverwaltung hatte diesen Beschluss empfohlen. In der Begründung heißt es, dass sich mit dieser Regelung der Parkplatzmangel in der Bautzener Innenstadt verschärfen würde. Außerdem würden der Stadt Einnahmen entgehen.

10:55 Uhr | Nashorntaufe im Leipziger Zoo

Ein junger Nashornbulle läuft in seinem Freigehege im Zoo Leipzig.
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Im Zoo in Leipzig hat heute das jüngste Spitzmaulnashorn einen Namen bekommen. Insgesamt waren 3.000 Vorschläge eingegangen. In die engere Auswahl kamen schließlich Akono, Kiburi, Osgar, Sabo und Sudan. Die Taufe und damit die Namensverkündung fand am Vormittag statt. Die Wahl fiel auf Sudan. "Damit wird auch an den kürzlich gestorbenen letzten Nördlichen Breitmaulnashornbullen der Welt erinnert", sagte Zoodirektor Jörg Junhold. Dieser hieß Sudan und war im März in Kenia gestorben. Das junge Spitzmaulnashorn im Leipziger Zoo war Ende letzten Jahres auf die Welt gekommen.

10:44 Uhr | Kunstrasenhalle für 1. FC Lok Leipzig saniert

Heute wird in Leipzig die Kunstrasenhalle des 1. FC Lok Leipzig feierlich eingeweiht. Für insgesamt 376.000 Euro ist der Innenbereich der Trainingshalle des Fußballvereins erneuert worden.

10:31 Uhr | Schwerer Chemieunfall an der tschechischen Grenze

Bei einem Chemieunfall in Tschechien ist giftiges Phenol aus einem Tanklastwagen entwichen. Wie das tschechische Fernsehen CT heute unter Berufung auf die Rettungskräfte berichtete, erlitten rund 20 Arbeiter Verätzungen oder atmeten Gase der Säure ein. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Zwei Menschen seien besonders schwer verletzt worden und befänden sich in kritischem Zustand. Der Unfall ereignete sich aus noch ungeklärter Ursache in einem Industriegebiet in Děčín knapp 50 Kilometer südöstlich von Dresden. Ein Großaufgebot von Rettungskräften war vor Ort. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Phenol ist ein wichtiger chemischer Ausgangsstoff unter anderem bei der Herstellung von Kunststoffen.

10:23 Uhr | Militärhistorisches Museum mit neuer Sonderschau

Das Militärhistorische Museum in Dresden eröffnet heute Abend die neue Ausstellung "Gewalt und Geschlecht". Sie ist als größte Sonderschau seit 2011 angekündigt. Weltweit recherchierte Kurator Gorch Pieken dafür nach Ausstellungsstücken, um die herkömmliche These "Männlicher Krieg - Weiblicher Frieden" infrage zu stellen.

10:08 Uhr | Herrenloses Gepäck versetzt Bahnhof in Alarmzustand

Mehrere herrenlose Gepäckstücke haben gestern Nachmittag für Aufregung am Chemnitzer Hauptbahnhof gesorgt. Sie hatten in einem Gebüsch in der Nähe des Gebäudes gelegen. Wegen des ungewöhnlichen Fundes wurden die Bahnhofstraße und später auch der Bahnhofsvorplatz zeitweise gesperrt. Auch der Straßenbahn- und der Busverkehr waren vorübergehend eingestellt worden. Das Gepäck entpuppte sich im Nachhinein als harmlos. Wie die Polizei mitteilte, haben sich in den Koffern und Taschen lediglich Kleidungsstücke befunden.

09:51 Uhr | Sigmund Jähn im Kosmonautenzentrum

Das Kosmonautenzentrum "Sigmund Jähn" im Chemnitzer Küchwald ist um einige Attraktionen reicher. Im Zuge der Sanierung des Gebäudes ist zum Beispiel ein neuer Videoraum entstanden. Zudem hat der Betreiber der Einrichtung eine Kletterwand und einen Hochseilgarten im Außenbereich errichtet. Zur Einweihung am Nachmittag hat sich auch Namenspatron Sigmund Jähn angesagt.

Kinder des Ostens: Meine Eltern 2 min
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Besuch des Kosmonautenzentrums in Karl-Marx-Stadt, 1981: Junge Pioniere simulieren einen Raketenstart.

Sa 14.03.1981 17:48Uhr 01:32 min

https://www.mdr.de/damals/archiv/video44522.html

Rechte: Deutsches Rundfunkarchiv

Video

09:43 Uhr | Neuer Ofen für Glaswerk in Freital

Das Werk Glashütte Freital legt heute den Grundstein für eine neue Halle und einen neuen Glasofen. Finanziell unterstützt wird das Freitaler Unternehmen von der SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft, einer Tochtergesellschaft der Ostsächsischen Sparkasse. Wie die SIB mitteilte, begleitet sie seit einigen Jahren auch Glashütte Freital. Aufgrund der großen Nachfrage nach Industrieglas und Glasprodukten hat sich der Werksvorstand für die Erweiterung entschieden.

09:28 Uhr | Kriminalität in Sachsen ist Thema im Landtag

Der Sächsische Landtag will heute Vormittag über die Entwicklung der Kriminalität diskutieren. Sachsen hatte 2017 erstmals seit Jahren einen Rückgang von Wohnungseinbrüchen registriert. Deren Zahl sank um 13,1 Prozent auf 4.071 Fälle. Auch Kfz-Diebstähle, Sachbeschädigungen, Kriminalität im Grenzgebiet und politisch motivierte Kriminalität gingen zurück. Cybercrime und Rauschgiftdelikte nahmen dagegen stark zu. Die Debatte war von den Koalitionsfraktionen CDU und SPD beantragt worden.

09:09 Uhr | Erste Filme laufen heute im Kino Schauburg

Im Kino Schauburg in Dresden beginnt heute der reguläre Betrieb. In den drei fertig sanierten alten Sälen werden wieder Filme gezeigt, wie die Betreiber mitteilten. Derweil gehen die Arbeiten an den zwei neuen Sälen im Dach und unter dem Hof noch weiter. Sie sollen bis zum Sommer dauern. Dann ist auch die große Wiedereröffnungsparty geplant.

08:47 Uhr | Gericht entscheidet über Altersprüfung bei Flüchtlingen

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig prüft heute, in welchen Fällen das Alter eines mutmaßlich minderjährigen Flüchtlings von einem Arzt festgestellt werden muss. Geklagt hatte ein unbegleiteter afghanischer Flüchtling, der bei seiner Ankunft angab, 15 Jahre alt zu sein. Das Jugendamt München hatte per Augenschein jedoch eingeschätzt, dass er volljährig sei. Er wurde deshalb nicht in Obhut genommen. Das Münchner Oberverwaltungsgericht entschied im Gegensatz zu anderen Gerichten, dass in Zweifelsfällen immer ein Arzt das Alter feststellen muss. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts wird noch für heute erwartet.

08:41 Uhr | Entscheidungen aus dem Leipziger Stadtrat

Das Leipziger Jugendamt wird im kommenden Jahr in den ehemaligen sowjetischen Pavillon auf der Alten Messe umziehen. Das haben die Stadträte in ihrer gestrigen Sitzungsrunde beschlossen. Außerdem gaben sie grünes Licht für die Sanierung der Musikalischen Komödie. Die Kosten dafür werden sich auf 7,6 Millionen Euro belaufen. Die Räte sprachen sich zudem dafür aus, die Bibliothek Mitte in Grünau in ein Bildungs- und Bürgerzentrum umzuwandeln.

08:23 Uhr | Diebe flexen im großen Stil Katalysatoren ab

Unbekannte haben bei zwei Betrieben in Grimma mehrere Katalysatoren und eine komplette Auspuffanlage im Wert von insgesamt rund 33.500 Euro gestohlen. Die Diebe gingen nach Angaben der Polizei in der Nacht zu Dienstag ziemlich rabiat vor und benutzten zur Demontage der Auspuffteile einen Winkelschleifer. Die Polizei geht davon aus, dass dabei erheblicher Lärm entstand und sucht nun Zeugen, die in der Tatnacht etwas beobachtet haben.

08:09 Uhr | Aktionstag "Girls and Boys Day"

Beim "Girls and Boys Day" können heute wieder Hunderte Mädchen und Jungen in für sie traditionell ungewöhnliche Berufe schnuppern. Viele Unternehmen bieten Einblicke und wollen die Chance nutzen, junge Leute zu begeistern. In Dresden veranstalten die TU und HTW speziell für Schülerinnen Führungen und Workshops in den naturwissenschaftlichen und technischen Fachgebieten. Die Arbeitsagentur in Pirna will die Jungen unter anderem für soziale Berufe interessieren.

07:51 Uhr | Großbrand im Tagebau ist gelöscht

Das Feuer im Tagebau Reichwalde ist gelöscht. Die Feuerwehr sei aber noch vor Ort, teilte LEAG-Sprecherin Kathi Gerstner mit. Falls Glutnester wieder aufflammen sollten, könnten sie so schnell bekämpft werden. Bei dem Kohlebrand gestern Nachmittag waren insgesamt 200 Einsatzkräfte und 50 Löschfahrzeuge im Einsatz. Personen wurden nicht verletzt.

07:45 Uhr | Stanislaw Tillich verabschiedet sich aus der Politik

Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Stanislaw Tillich will sein Landtagsmandat aufgeben. "Ich lege zum 31. Oktober mein Mandat nieder", sagte Tillich der Zeitung "Freie Presse". Was er künftig machen wolle, ließ der 59-Jährige offen. Tillich sitzt seit Oktober 2004 im Sächsischen Landtag. Von Mai 2008 bis Dezember 2017 war er Ministerpräsident des Freistaates. Nach der schweren Niederlage der sächsischen CDU bei der Bundestagswahl 2017 war der CDU-Politiker vom Amt zurückgetreten. Auf Tillich wird laut Zeitung voraussichtlich der Büroleiter von Innenminister Roland Wöller, Jörg Markert, in den Landtag folgen.

07:26 Uhr | Probleme auf der A4 und A14

Auf der A4 zwischen dem Dreieck Nossen und Wilsdruff sollten Autofahrer etwa eine halbe Stunde mehr Zeit einplanen. Wegen einer Baustelle staut sich hier der Verkehr. Auch auf der A14 in Richtung Magdeburg zwischen Leipzig-Ost und Leipzig-Messegelände stockt über drei Kilometer der Verkehr. Laut Polizei gab es hier einen Unfall auf dem mittleren Fahrstreifen.

07:19 Uhr | Gericht beschäftigt sich mit dem Kirchenasyl

In Deutschland befinden sich derzeit mehr als 700 Menschen in Kirchenasyl. Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge dem MDR mitteilte, leben rund 30 davon in Sachsen. Es handle sich überwiegend um Asylbewerber, denen entsprechend der Dublin-Verordnung Abschiebung drohe. Sie sollen in die Länder zurückgeschickt werden, wo sie erstmals europäischen Boden betreten haben. Das Oberlandesgericht München will heute klären, ob die Praxis des Kirchenasyls rechtmäßig ist.

07:04 Uhr | Auer Städtrate befürworten Volksfestbewerbung

Die Stadt Aue bewirbt sich für den Tag der Sachsen 2020. Das hat der Stadtrat am Abend mehrheitlich beschlossen. Angedacht ist eine gemeinsame Ausrichtung des Volksfestes mit Bad Schlema. Beide Kommunen wollen 2019 zur Einheitsstadt Aue-Bad Schlema fusionieren.

06:45 Uhr | Mit zwei Promille im Blut in eine Mauer gefahren

Ein demolierter Pkw steht vor einer Mauer quer auf der Straße.
Bildrechte: MDR/Marko Förster

Eine Frau ist gestern Abend in Pirna-Zehista mit ihrem Auto in eine Mauer gefahren. Die 33-Jährige war auf der Berggießhübler Straße unterwegs und verlor nach einer Linkskurve die Kontrolle über ihren Wagen. Die Fahrt endete abrupt an der Mauer eines Hotels. Die leicht verletzte Autofahrerin musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Zuvor hatten die herbeigerufenen Polizeibeamten während der Unfallaufnahme Alkoholgeruch bei der Frau festgestellt. Ein Test ergab einen Wert von 1,96 Promille. Die Fahrerin muss nun mit einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen. Die Berggießhübler Straße war zeitweise für den Verkehr gesperrt, es kam zu Behinderungen. 

06:29 Uhr | Bangen um Arbeitsplätze wegen Streits zwischen VW und Prevent

Die IG-Metall befürchtet Hunderte Entlassungen wegen der Auseinandersetzungen zwischen VW und dem Zulieferer Prevent. Im Streit um Lieferbedingungen hatte VW Verträge mit Prevent im März gekündigt. Prevent wehrt sich dagegen mit Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe. Über eine einstweilige Verfügung verhandelt heute das Landgericht Leipzig. Der Leipziger IG-Metall-Bevollmächtige Kruppa sagte dazu dem MDR, die Auseinandersetzung bedrohe unter anderem rund 1.000 Arbeitsplätze bei Gießerei-Betrieben in Leipzig und im erzgebirgischen Schönheide.

06:18 Uhr | Auf drei Schlössern wird gestreikt

Beschäftigte der Schlösser Augustusburg, Scharfenstein und Lichtenwalde legen heute ihre Arbeit nieder. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi wollen sie vor dem Landtag in Dresden für höhere Löhne demonstrieren. Gefordert wird ein Tarifvertrag, der sich am Tarifabschluss für die Angestellten der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten des Freistaates orientiert. Drei Verhandlungsrunden verliefen bislang ergebnislos. Bereits im vergangenen Jahr hatten die rund 30 Mitarbeiter der drei Schlösser ihre Arbeit niedergelegt.

05:52 Uhr | Bautzen will Stadthalle kaufen

Der Bautzener Stadtrat hat sich gestern Abend mehrheitlich für den Kauf des Krone-Areals in der Innenstadt ausgesprochen. Oberbürgermeister Alexander Ahrens sieht eine Betreibung der Stadthalle "Krone" durch die Stadt allerdings kritisch. Dies würde dauerhaft sehr viel Geld kosten. Was aus dem Gelände werden soll, ist noch unklar.

05:31 Uhr | Feuer im Tagebau Reichwalde eingedämmt

Dichte Qualmwolken im Tagebau Reichwalde.
Bildrechte: MDR/Lausitznews

Der Brand im Tagebau Reichwalde ist eingedämmt. Das teilte das Unternehmen LEAG mit. Demnach habe sich das Feuer gestern Nachmittag auf der Arbeitsebene der Kohleförderung entzündet. Durch den Wind weitete es sich auf einer Länge von zwei Kilometern aus. 30 Feuerwehren aus den Kreisen Bautzen und Görlitz waren vor Ort, zudem Feuerwehren aus dem benachbarten Brandenburg. Die Rauchschwaden sind LEAG-Angaben zufolge nicht giftig. Trotzdem ist die Bevölkerung weiterhin dazu aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

05:07 Uhr | Landtag befürwortet Petition zu Jura-Professor Rauscher

Das sächsische Wissenschaftsministerium soll nun doch dienstrechtliche Konsequenzen gegen den Leipziger Jura-Professor Rauscher prüfen. Eine entsprechende Petition hat der Landtag in Dresden befürwortet. Auch die SPD stimmte dem zu. Rauscher war mehrfach durch umstrittene Twitter-Botschaften aufgefallen, die zu Protesten an der Uni geführt hatten. Das Wissenschaftsministerium hatte zunächst keine dienstrechtlichen Schritte gegen Rauscher eingeleitet. Zur Begründung hieß es, seine Äußerungen seien vom Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt. Jetzt soll geprüft werden, ob sie gegen das beamtenrechtliche Gebot der Mäßigung verstoßen.

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Zuletzt aktualisiert: 26. April 2018, 14:32 Uhr

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