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MDR SACHSEN - Das Sachsenradio: Sachsen-Nachrichten um 12:30 Uhr

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Sächsische Betriebe investieren mehr in den Umweltschutz

Sächsische Betriebe investieren deutlich mehr in den Umweltschutz. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gaben Betriebe des Produzierenden Gewerbes im Jahr 2016 insgesamt 420 Millionen Euro für den Umweltschutz aus. Das seien fast 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit stieg die investierte Summe seit 2013 kontinuierlich. Befragt wurden rund 3.700 Betriebe. Im Schnitt verwendete jeder Betrieb rund 635.000 Euro, um schädliche Emissionen in die Umwelt zu vermeiden oder Ressourcen zu sparen. Außerdem investierten die Unternehmen in den Gewässer- und den Klimaschutz.


Unterrichtsausfall in Chemnitz weitet sich aus

Der Unterrichtsausfall in Chemnitz weitet sich trotz zusätzlicher Lehrer offenbar aus. Das berichtet die Freie Presse unter Berufung auf interne Zahlen des Landesamtes für Schule und Bildung. Demnach rechnet die Behörde in fast allen Schularten mit einer wachsenden Ausfallquote. Lediglich in den Chemnitzer Grundschulen werde der Unterricht besser als bisher abgesichert. Als Gründe für den zunehmenden Ausfall nennt das Landesamt große Probleme bei der Besetzung offener Lehrerstellen. Selbst mit Seiteneinsteigern könne der Bedarf nicht gedeckt werden.


Sachsens Bauern beklagen Auswirkungen der Düngeverordnung

Sachsens Bauern beklagen die negativen Auswirkungen der europäischen Düngeverordnung. Diese verbietet, die Äcker im Herbst mit Gülle zu düngen. Grund ist die Nitratbelastung. Wie der Sächsische Landesbauernverband mitteilte, müssen die Bauern deshalb in die Aufbereitung und anschließende Lagerung von Gülle investieren. Laut Verbandspräsident Vogel befürchten die Landwirte geringere Erträge, weil den Winterkulturen nach der Aussaat keine zusätzlichen Nährstoffe in Form von Stickstoffverbindungen zugeführt werden. Die EU hatte 2017 die Düngeverordnung verschärft, weil Deutschland die zulässigen Grenzen von Nitrat im Grundwasser überschritten hatte.


Strenger Frost mit bis zu -24 Grad Celsius

Die Menschen in Sachsen müssen weiterhin mit Frost und Temperaturen auch weit unter dem Gefrierpunkt rechnen. Am Morgen sank die Temperatur in den Kammlagen des Erzgebirges bis auf minus 24 Grad, wie eine Messung des Deutschen Wetterdienstes ergab. In den tieferen Lagen des Freistaates wurden Temperaturen zwischen minus 8 und minus 13 Grad gemessen. Ein Sprecher des Wetterdienstes in Leipzig sagte, nur tagsüber näherten sich die Temperaturen der Null-Grad-Grenze.


Meißner Porzellanschalen in New York versteigert

Auf einer Auktion bei Sotheby's in New York ist Porzellan aus Meißen für umgerechnet mehr als 700.000 Euro versteigert worden. Es stammte aus dem Besitz der Familie Rockefeller. Die prominentesten Stücke waren zwei muschelförmige Schalen aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sie waren um 1740 für das sogenannte Schwanenservice des Grafen Heinrich von Brühl angefertigt worden und gehörten zuletzt dem ehemaligen US-Vizepräsidenten Nelson Rockefeller. Allein für die Schalen wurden knapp 200.000 Euro bezahlt.


FSV Zwickau fehlen noch 375 000 Euro für Nachlizenzierung

Fußball-Drittligist FSV Zwickau muss noch 375.000 Euro aufbringen, um die Lücke im Etat zu schließen. Darüber informierte Vorstandssprecher Tobias Leege. Ursprünglich betrug das Minus 670.000 Euro. Inzwischen erklärte sich jedoch der Vermarkter des FSV zu einer Stundung der fälligen Provisionszahlungen bereit. Zudem will der Verein ein Darlehen aufnehmen und die Kasse durch eine Sonderumlage füllen. Bis Mittwoch muss der FSV Zwickau dem Deutschen Fußball-Bund den Liquiditätsbetrag im Rahmen der Nachlizenzierung nachweisen. Sonst drohen ihm Sanktionen wie eine Geldstrafe oder ein Punktabzug.

Zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2019, 12:40 Uhr