MDR SACHSEN - Das Sachsenradio: Sachsen-Nachrichten um 8:00 Uhr

Tastatur
Bildrechte: colourbox.com

Ab heute Corona-Tests an Grenze zu Polen und Tschechien

Sachsen hat für Urlaubsrückkehrer aus dem Ausland zwei weitere Corona-Testzentren eingerichtet. Ein Zentrum befindet sich an der A17 auf dem Parkplatz "Am Heidenholz" bei Bad Gottleuba, das zweite am A4-Parkplatz "An der Neiße" nördlich von Görlitz. Dort werden Sozialministerin Köpping sowie Vertreter von Kassenärztlicher Vereinigung und Malteser Hilfsdienst am Vormittag den Aufbau der Testzentren erläutern und die Zielgruppen benennen. Seit Anfang August gibt es bereits zwei Testzentren für Reiserückkehrer an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden .


Wöller: Bei Protesten an B96 bislang 42 Strafverfahren

Bei den sonntäglichen Anti-Corona-Protesten an der Bundesstraße 96 in der Oberlausitz sind offenbar Dutzende Straftaten begangen worden. Sachsens Innenminister Wöller sagte dem MDR, aktuell seien 42 Strafverfahren anhängig. Ermittelt werde unter anderem wegen des Verdachts der Nötigung und der Körperverletzung. Wöller zufolge ist es schwierig herauszufinden, wer zu den nicht angemeldeten Veranstaltungen aufruft. Der Verfassungsschutz habe jedoch Hinweise darauf, dass rechtsextremistische Personen diese nutzen, um ins bürgerliche Lager vorzudringen.


Dehoga: Viele Hotels und Gastronomiebetriebe fürchten um Existenz

Viele Hoteliers und Gastronomen in Sachsen bangen in der Corona-Krise um ihre Zukunft. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga. Demnach sieht sich in Sachsen fast die Hälfte der Betriebe in ihrer Existenz gefährdet. Dass Restaurants und Cafés unter Auflagen wieder Gäste bewirten und Hotels Übernachtungen anbieten dürften, ändere nicht viel an den Löchern in den Bilanzen, teilte der Verband mit. Zum Schutz der Betriebe und deren Arbeitsplätze müssten etwa das Kurzarbeitergeld und die Mehrwertsteuersenkung verlängert werden. Von Januar bis Juli beklagen die sächsischen Betriebe laut der Umfrage durchschnittliche Umsatzverluste von 54 Prozent.


Schnelle Bahnverbindung für Chemnitz nicht vor 2028

Chemnitz muss noch mindestens acht Jahre auf eine schnelle Anbindung an den Bahn-Fernverkehr warten. Wie die sächsische Staatskanzlei dem MDR mitteilte, wird in Kürze mit dem Bund über die Finanzierung für Ausbau und Elektrifizierung der Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig verhandelt. Danach soll das Projekt bis 2028 abgeschlossen sein. Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz nennt diesen Zeitplan "ambitioniert". Der Referatsleiter für Wirtschaftsförderung, Richter, sagte, es gehe ja nicht nur um die Elektrifizierung. Für den zweigleisigen Ausbau müssten auch noch Flächen zugekauft werden.


Blutbild in acht Minuten - neues Laborsystem an Uni Leipzig

Die Universität Leipzig hat ein neues Laborsystem in Betrieb genommen. Mit der Anlage können täglich mehr als 2.800 Urin- und Blutproben bearbeitet und ausgewertet werden, wie die Uni mitteilte. Alle Schritte von der Annahme bis zum Befund seien voll automatisiert. Bei einer Probe aus der Notfallaufnahme könne in nur acht Minuten ein Blutbild erstellt werden. Die Baukosten beliefen sich auf 1,4 Millionen Euro, die Kosten für die Geräte lagen bei 2,3 Millionen Euro. Das Geld kam vom Land Sachsen und von der Universität.


RB Leipzig steht im Halbfinale der Champions League

RB Leipzig hat erstmals in der Vereinsgeschichte das Halbfinale der Fußball Champions League erreicht. Die Mannschaft setzte sich gegen Atletico Madrid mit 2:1 durch. Im Halbfinale am kommenden Dienstag treffen die Leipziger dann auf Paris Saint-Germain.

Alle Nachrichten aus Sachsen und den Regionen