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MDR SACHSEN - Das Sachsenradio: Sachsen-Nachrichten um 6:00 Uhr

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Leipziger Kitas setzen Schweinefleisch-Verbot vorerst aus

Der Träger zweier Kita-Einrichtungen in Leipzig hat seinen Beschluss vorerst ausgesetzt, Schweinefleich von der Speisekarte zu streichen. Der Leiter der Kitas, Wolfgang Schäfer, begründete dies mit der medialen Aufregung nach dem Bekanntwerden seines Beschlusses. Er wolle das Thema Mitte August, wenn das neue Kindergartenjahr beginnt, nochmal ausführlich mit den Eltern diskutieren. Die Aufregung über das Thema könne er nicht verstehen. Nachdem in der Presse darüber berichtet wurde, gingen in den Einrichtungen Drohungen ein. Die Polizei stand heute mit Einsatzwagen vor den beiden Kitas, um mögliche Gefahren abzuwehren.


Zwei Mädchen in Dresden sexuell missbraucht - Ein Verdächtiger gefasst

Nach einem erneuten Missbrauchsfall in Dresden ist ein Tatverdächtiger gefasst worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde gestern Nachmittag eine 15-Jährige überfallen. Kurz darauf hätten alarmierte Polizeibeamte einen 37-jährigen Deutschen in der näheren Umgebung festgenommen. Laut Polizei könnte der Mann der Wiederholungstäter sein, nach dem eine neu-gebildete Ermittlergruppe sucht. Seit Juni wurden in Dresden zwei Kinder schwer missbraucht. Eine junge Frau hatte einen Übergriff abwehren können.


Bereits fast 550 Verurteilte in schnellen Verfahren in Sachsen

Seit Einführung beschleunigter Gerichtsverfahren in Sachsen im September 2018 sind etwa 550 Menschen damit verurteilt worden. Das geht aus einer Statistik der Staatsanwaltschaften hervor. Bei den Delikten handelte es sich vor allem um Diebstähle, Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht, Fahren ohne Führerschein, Angriffe auf Beamte und Zeigen des Hitlergrußes. In beschleunigten Verfahren folgen die Urteile meist einen Tag nach dem Vergehen oder in der Woche darauf.


Waffen in Wohnung eines Rechtsextremisten in Dresden gefunden

Polizisten haben in der Wohnung eines Rechtsextremisten in Dresden mehrere Waffen beschlagnahmt. Dem Landeskriminalamt zufolge war zuvor ein Hinweis eingegangen. Weil der vorbestrafte 28-Jährige als gewalttätig gilt, kamen Beamte der Sonderkommission Rechtsextremismus zum Einsatz. Sie fanden unter anderem ein offenbar manipuliertes Softair-Gewehr, eine Softair-Pistole und Munitionsteile. Der Wohnungsinhaber war bei der Durchsuchung nicht anwesend. Gegen ihn wird wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.


Leipzig: Künstlerische Auseinandersetzung mit der Wende

Im Museum der Bildenen Künste Leipzig sind seit Dienstag Werke ostdeutscher Künstler zu sehen. Rund 300 Gemälde, Skulpturen und Installationen thematisieren unter dem Titel "Point of No Return" die friedliche Revolution, den Mauerfall und das Ende der DDR. Vertreten sind sowohl berühmte Namen wie Werner Tübke, Willi Sitte oder Neo Rauch. Gezeigt werden aber auch Bilder von weniger bekannten Künstlern, die zum Teil in der DDR geboren wurden, aber keine Erfahrungen mehr mit dem Staat gemacht haben. Auch den Künstlerpersönlichkeiten widmet sich die Schau, teilte das Museum mit.


Kohrener Landmolkerei produziert trotz Insolvenz weiter

Trotz eines gestellten Insolvenzantrags produziert die Kohrener Landmolkerei weiter. Die Belieferung mit Milch durch regionale Agrarbetriebe werde aktuell wieder angekurbelt, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Thomas Jacobs mit. Zudem habe er erste Gespräche mit möglichen Investoren geführt. Es sollen so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten werden, sagte Jacobs. Derzeit arbeiten hier 90 Menschen. Der im Gewerbegebiet Penig-Tauscha ansässige Betrieb hatte im Jahr 2014 seinen Betrieb aufgenommen.

Zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2019, 06:15 Uhr