Drei Spaten stecken auf einer Trasse durch den Wald im Boden.
Die Ortsumfahrung verbindet die B96 und die B97 östlich von Hoyerswerda. Bildrechte: MDR/Heiko Barthel

Baubeginn nach 25 Jahren Hoyerswerda bekommt Ortsumgehung

Drei Spaten stecken auf einer Trasse durch den Wald im Boden.
Die Ortsumfahrung verbindet die B96 und die B97 östlich von Hoyerswerda. Bildrechte: MDR/Heiko Barthel

Mit einem symbolischen Spatenstich hat am Mittwoch in Hoyerswerda der Bau der östlichen Ortsumfahrung begonnen. Wie das Verkehrsministerium mitteilte, soll der knapp sieben Kilometer lange Neubau die Stadt besser an die Region anbinden. Außerdem sollen der Ortsteil Zeißig und der Bereich zwischen Alt- und Neustadt vom Verkehr entlastet werden.

Die Straße verläuft östlich von Hoyerswerda und wird im Norden an die B97 sowie im Süden an die B96 angebunden. Westlich wird sie am Scheibe-See entlanggeführt. Mit ihr soll auch eine schnellere Verbindung Richtung Cottbus geschaffen werden.

Planung seit 25 Jahren

"Was lange währt, wird endlich gut", sagte Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig zum Spatenstich, denn die Umgehungsstraße war bereits 1992 in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden. 2013 bekam die Trasse dann Baurecht. Das Projekt werde sich positiv auf die Wirtschaft auswirken, so Dulig.

Die Bauarbeiten beinhalten auch drei neue Brücken und sollen in zwei Jahren abgeschlossen sein. Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen rund 20 Millionen Euro. Diese werden von Bund, Freistaat Sachsen, Deutscher Bahn und der Stadt Hoyerswerda getragen.

Über dieses Thema berichtet MDR SACHSEN auch im Fernsehen: MDR SACHSENSPIEGEL | 03.05.2017 | 19:00 Uhr
MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 03.05.2017 | 17:00 Uhr und 18:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. Mai 2017, 09:55 Uhr

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