07.07.2020 | 13:08 Uhr Sächsische Opferbeauftragte und "Weißer Ring" beschließen Kooperation

zwei Hände
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Die Sächsische Opferbeauftragte und die Hilfsorganisation "Weißer Ring" haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Wie Iris Kloppich und Landesverbandschef Geert Maackenroth (CDU) mitteilten, geht es um eine Zusammenarbeit vor allem in Fällen mit vielen Betroffenen, zum Beispiel nach Terroranschlägen und extremistischen Straftaten. In solchen Situationen sei es wichtig, durch gemeinsames Handeln schnell und wirksam zu helfen.

Abstimmung und fachlicher Austausch

Opferbeauftragte und Weißer Ring wollen sich deshalb bei solchen sogenannten Großschadenslagen über den bestehenden Hilfsbedarf abstimmen und den Opfern schnell die passenden Beratungsstellen und Angebote vermitteln. Darüber hinaus wollen sich die Partner regelmäßig fachlich austauschen. Auch die Reflexion getroffener Maßnahmen und gemeinsamer Aktionen seien vereinbart, erklärten die neuen Partner.

Das Ehrenamt einer sächsischen Opferbeauftragten war erst vor gut einem Jahr geschaffen worden. Kloppich ist beim Landessozialministerium angesiedelt und soll vor allem bereits im Opferschutz tätige Organisationen miteinander vernetzen.

Quelle: MDR/epd

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 07.07.2020 | ab 13:00 Uhr in den Nachrichten

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