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Wer pflegt eigentlich mehr? Männer und Frauen in der Pflege

Die Frauenquote scheint in der Pflege kein Problem zu sein. Das belegen auch die Statistiken. Mehr als 80 Prozent der Pflegekräfte sind weiblich. Und auch die häusliche Pflege übernehmen meist Frauen.

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Wer hat die Arbeit? Ohne Frauenpower keine Pflege

Beim Thema Pflege sind Frauen meistens unter sich – und zwar als Kolleginnen, aber auch als Angehörige, die zu Hause die Arbeit erledigen. Auch die meisten Pflegebedürftigen im Land sind Frauen.

Eine PflegeschülerinŸ (l) legt in einer Altenpflegeschule einer Mitschülerin, die eine zu pflegende Person spielt, die Manschette zur Blutdruckmessung um.
Von den mehr als einer Million Beschäftigen bundesweit in der Gesundheits- und Krankenpflege sind 81 Prozent Frauen. Schaut man nur auf den Bereich der Altenpflege, liegt der Frauenanteil sogar bei 85 Prozent. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Bildrechte: dpa
Eine PflegeschülerinŸ (l) legt in einer Altenpflegeschule einer Mitschülerin, die eine zu pflegende Person spielt, die Manschette zur Blutdruckmessung um.
Von den mehr als einer Million Beschäftigen bundesweit in der Gesundheits- und Krankenpflege sind 81 Prozent Frauen. Schaut man nur auf den Bereich der Altenpflege, liegt der Frauenanteil sogar bei 85 Prozent. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Bildrechte: dpa
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Männer in Pflegeberufen sind in Sachsen zwar noch die Ausnahme, aber öfter anzutreffen als noch vor zehn Jahren. Neun von zehn Beschäftigten (rund 85 Prozent) im Bereich ambulanter und stationärer Pflege sind Frauen. Tendenziell geht der Frauenanteil leicht zurück. 2007 lag der Anteil weiblicher Pflegefachkräfte bei 87 Prozent. Den höchsten Anteil an Männern gibt es derzeit in der Verwaltung und Geschäftsführung mit 19,5 Prozent. (Quelle: Landesamt für Statistik Kamenz) Bildrechte: Colourbox.de
85 jähriger Demenzpatient in seinem Krankenbett versucht mit seiner 82 jährigen Ehefrau Karten zu spielen.
Auch die private Pflege zu Hause übernehmen in Deutschland meistens Frauen: Mütter, Töchter, Partnerinnen oder Schwiegertöchter. Nach den Ergebnissen der bundesweiten GEDA-Studie sind fast zwei Drittel der Pflegenden (64,9%) Frauen, zu gut einem Drittel (35,1%) übernehmen Männer die Pflegearbeit zu Hause. Bildrechte: IMAGO
Eine Frau hält die Hand einer älteren Frau, die im Bett liegt.
166.792 Menschen haben in Sachsen im Dezember 2015 Leistungen der Pflegeversicherung bezogen. Zwei Drittel dieser Pflegebedürftigen waren Frauen. Weil Frauen eine höhere Lebenserwartung haben als Männer, überwiegen auch weibliche Pflegebedürftige. Statistiker sehen diesen Effekt noch verstärkt, weil es durch den Zweiten Weltkrieg viel weniger Männer gibt, die im hohen Alter pflegebedürftig werden. (Quelle: Pflege in Sachsen – Ausgabe 2018) Bildrechte: imago/Westend61
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Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm von MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 05.03.2018 | 13:50 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. Juni 2018, 09:51 Uhr