ein Schild der Arbeitsagentur
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01.07.2019 | 12:03 Uhr Arbeitsmarkt: Auch Langzeitarbeitslose finden in Sachsen Jobs

ein Schild der Arbeitsagentur
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Die Arbeitslosigkeit in Sachsen ist im Juni wieder gesunken. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit erklärte, waren Ende des Monats gut 111.900 Personen ohne Job gemeldet. Das sind rund 11.000 weniger als im Vorjahresmonat.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt sei gut, sagte die Vize-Direktorin der Regionalagentur Reinhilde Wilhelms. In nahezu allen Branchen seien neue Stellen entstanden. Es würden auch Personen, die schon lange Jahre arbeitslos gewesen seien, zunehmend eingestellt, sagte Wilhelms. Bundesweit sank die Zahl der Arbeitslosen auf 2,2 Millionen.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 01.07.2019 | 10:00 Uhr in den Nachrichten

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6 Kommentare

02.07.2019 13:42 Nachfragender 6

Eigentlich schrieb ich über getrennt lebende Kinder, gegenüber denen man unterhaltspflichtig ist. Aber andererseits gilt es auch schon fast für mit ihren Eltern zusammenlebende Kinder. Denn sie benötigen ja quasi denselben Unterhaltsbetrag (falls denn die Unterhaltssätze nicht doch irgendwo utopische Spinnereien von Richtern sind, denn ich komme mit weit weniger Geld für meine Kinder aus). Der Unterhalt beträgt alleine für drei Kinder der dritten Altersstufe mitunter mehr, als der Verdienst für die oben gelobten Jobs ausmacht. Also im Klartext fressen schon die Kinder des Mannes den Verdienst komplett auf. Wovon lebt der dann? Ach so, der gnädige Staat gibt ja auch Unterstützung, den Familien mehr, den Unterhaltszahlern weniger oder gar nichts, und das auch nur wenn keine Hinderungsgründe wie zum Beispiel Haus und Hof vorhanden sind. Ansonsten Fehlanzeige. Dann ist ganz schnell alles weg. Und alles trotz Vollarbeit.

02.07.2019 08:49 Gaihadres 5

@Nr.4: Reden wir denn nun über Kinder die bei ihren Eltern aufwachsen oder über Kinder die nach einer Trennung unterhaltspflichtig sind? Ich habe Sie so verstanden, dass wir über unterhaltspflichtige Kinder sprechen. Und der Staat kann ja nun nichts für die Trennung der Eltern, sondern sorgt nur durch die Unterhaltspflicht für das Kindeswohl. Und auch da sind die Unterhaltssätze und Freigrenzen klar geregelt. Das mag im Einzelfall gerecht oder ungerecht sein, aber das ist den höchstpersönlichen Lebensumständen zuzuschreiben. Das Bildung erschwert wird ist selbstredend, aber auch dafür gibt es mehr als nur ein Konzept. Wenn Sie dagegen nur über eine klassische Familie mit Haus und Grund sprechen, so liegt der Fall anders. Wobei man klar sagen muss, dass die meisten Länder kaum bis gar nichts zum Unterhalt der Kinder beitragen und auch dort funktioniert es. Sicher ist Deutschland auch nicht gerade Kinderfreundlich, aber auch nicht Kinderfeindlich. Ich sehe das Liberal.

01.07.2019 18:52 Nachfragender 4

@ Gaihadres 3

Eine Gesellschaft benötigt zum Überleben etwa 3 Kinder pro Familie. Wenn dann der Unterhalt für zwei Kinder für eine Top-Fachkraft in Vollzeit dazu führt, dass man Haus und Hof verliert, stimmt etwas ganz gewaltig nicht mit diesem Staat. Tut mir leid. Denn es hat schon etwas mit den Aufgaben eines Staates zu tun, Rahmenbedingungen zu schaffen, mit denen man zwei bis drei Kinder unterhalten kann. Es hat auch etwas mit dem Staat zu tun, wenn durch irgendwelche Richter überhaupt erst utopische Unterhaltssätze kreiert werden. Und es hat auch was mit dem Staat zu tun, wenn dieser Bildung und Karriere aufgrund fehlender Rahmenbedingungen einschränkt und verhindert. Auch hat es etwas mit dem System zu tun, wenn es Ausbeutung und Unterbeschäftigung anstrebt. Punkt.

01.07.2019 14:58 Gaihadres 3

@Nr.2: Was hat die persönliche Lebenssituation mit der Gehaltsklasse zu tun? Es ist weder Aufgabe noch Pflicht des Staates bzw. des Arbeitsgebers das Gehalt danach auszurichten, ob Jemand Unterhaltsverpflichtungen leisten muss. Das gleiche gilt für Haus und Hof, das ist eine Sache der persönlichen Verbindlichkeiten und hat auch nichts mit dem Job zu tun. Eigentum kostet Unterhalt, wer sich diesen nicht auf Dauer leisten kann muss entweder sein Einkommen steigern (Bildung, AG-Wechsel etc.) oder seine Verbindlichkeiten zurückschrauben, wenn es geht. Ist beides Erschöpft, dann muss man das Eigentum wohl oder Übel abstoßen. Das war schon immer so.

01.07.2019 12:27 Nachfragender 2

Auch Jobs, mit denen man zwei Unterhaltsverpflichtungen bedienen kann, ohne Haus und Hof zu verlieren? Oder eben mal Jobs, trotz denen man Haus und Hof verliert?

01.07.2019 12:15 Hippiehooligan 1

Wie viele davon sind im Billiglohnsektor gelandet? Wie viele haben allgemein ein prekäres Beschäftigungsverhältnis, arbeiten befristet oder nur in Teilzeit?
Die Zahlen vom Arbeitsamt bedeuten gar nichts...

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