17.06.2019 | 19:51 Uhr Sachsen: GEW warnt vor Konkurrenz zwischen Lehrer- und Medizinerausbildung

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lehnt die Finanzierung zusätzlicher Studienplätze für Medizin aus dem Zukunftsvertrag für die Lehrerausbildung ab. Vor der Abstimmung darüber am Dienstag im Kabinett warnte die GEW, der berechtigte Bedarf daran dürfe nicht in Konkurrenz zu bisherigen Plänen geraten. GEW-Landesvorsitzende Ursula-Marlen Kruse fordert, diese müssten über den Landeshaushalt finanziert werden. Es gehe nicht an, dass die Sozialministerin plötzlich die Weiterbeschäftigung von 300 dringend benötigten und derzeit befristeten Mitarbeitern an den Hochschulen in Frage stellt, um den Ärztemangel im Freistaat zu mindern.

Die in der Vergangenheit mit Geld von Bund und Land geschaffenen Mehr-Kapazitäten für die Lehrerausbildung könnten mit dem Zukunftsvertrag dauerhaft beschäftigt und damit die Qualität von Studium und Lehre gesichert werden.

Quelle: MDR/lam/dpa

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1 Kommentar

18.06.2019 09:16 Elke 1

Es gibt keinen "Ärztemangel". In Sachsen bzw. Deutschland gibt es nur zu viele Kranke aufgrund einer völlig denaturierten Ernährung und Lebensweise. Jeder/jede ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich. Ärzte können auch nicht helfen, wenn der betreffende Mensch uneinsichtig ist.

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