Blick auf einen Schaufelradbagger im Braunkohletagebau Schleenhain.
Bildrechte: dpa

Debatte im Landtag Kretschmer fordert Bundesgesetz für Strukturwandel in der Braunkohle

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer (CDU) fordert ein Bundesgesetz für Strukturwandel in der Braunkohle. Der Ausstieg werde Jahrzehnte dauern. Die Opposition warf der Regierung vor, keine eigenen Ideen dafür zu haben.

Blick auf einen Schaufelradbagger im Braunkohletagebau Schleenhain.
Bildrechte: dpa

Der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung muss nach Ansicht von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) in einem Bundesgesetz geregelt werden. Denn der Ausstieg werde Jahrzehnte dauern, bis Mitte der 2040er Jahre, sagte er am Donnerstag bei einer Aktuellen Debatte im Landtag zur Zukunft der sächsischen Braunkohlereviere. Sachsen sehe den Bund in der Verantwortung. Das sei eine "nationale Aufgabe". In dem Gesetz müssten unter anderem die Finanzmittel oder geplante Infrastrukturmaßnahmen konkret festgelegt werden. Redner der Opposition warfen der Regierung vor, Perspektiven von außen zu fordern, aber selbst keine Vorstellungen zu haben.

Quelle: MDR

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR Sachsen- Das Sachsenradio| 27.09.2018 | 14:00 Uhr

AKTUELLES AUS SACHSEN

Zuletzt aktualisiert: 27. September 2018, 16:49 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

1 Kommentar

29.09.2018 10:56 Krause - "lieber nackt als rechtsextremistisch!" 1

Komisch: die 'sächsischen Kommentatoren' hier beim MDR erläutern stetig, die Sachsen seien "heller als andere", "ziehen ihr eigenes Ding durch" etc.

Dieser Meinung scheint ihr 'Landesfürst' offenbar nicht zu sein.
Das wirft die Frage auf, wer dort "an der Realität vorbei" lebt.

Mehr aus der Landespolitik

Mehr aus Sachsen