22.07.2019 | 11:55 Uhr Neue Pflegeausbildung in Sachsen kann 2020 beginnen

Azubi und Schwester beim Befüllen einer Infusion.
Ausbildung in einem Krankenhaus (Symbolbild) Bildrechte: MDR/Roland Kühnke

In Sachsen kann im Frühjahr kommenden Jahres eine neue Pflegeausbildung beginnen. Die Kosten werden künftig durch einen Ausgleichsfonds finanziert, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Er speist sich aus einer Umlage aller Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser - unabhängig davon, ob sie selbst ausbilden oder nicht - sowie aus Mitteln des Landes und der Pflegeversicherung.

Mehr Geld für Pflegeschulen

Für das Schuljahr 2020/21 erhalten die Pflegeschulen daraus für jeden Schüler einheitlich 7.650 Euro. Im Jahr darauf sind es 100 Euro mehr. Die Ausbildungsbetriebe bekommen für jeden Azubi eine Aufwandspauschale von 8.100 beziehungsweise 7.550 Euro je nach Kostenaufwand. Gesundheitsministerin Barbara Klepsch sprach von einem wichtigen Signal an alle Akteure in der Pflege. Es gehe darum, die Qualität zu steigern und dem Fachkräftemangel zu begegnen.

Der Bund hat im Oktober 2018 mit dem neuen Pflegeberufegesetz und den darauf aufbauenden Ausbildungs- und Finanzierungsverordnungen eine neue sogenannte generalistische Pflegeausbildung geschaffen. Diese löst die bisherigen getrennten Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Kranken- sowie der Kinderkrankenpflege ab.

Quelle: MDR/lam/dpa

Diese Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 21.07.2019 | 12:00 Uhr in den Nachrichten

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