14.07.2020 | 06:16 Uhr Sachsen führt geschlechterneutrale Sprache in Gesetzen ein

Die Sächsische Staatsregierung wird Gesetze und Rechtsverordnungen künftig nur noch in geschlechtergerechter Sprache formulieren. Das führt bereits vorab zu Diskussionen. "Längst überfällig", sagen die einen, "das ist doch Quatsch", sagen die anderen.

Katja Meier, Sachsens grüne Justiz- und Gleichstellungsministerin, will Gleichberechtigung, auch auf dem Papier. Die Ministerin sagt: "Mit einer geschlechtergerechten Sprache wird eine andere Sicht auf die Welt  geschaffen, in der Männer eben nicht nur die prototypische Erstbesetzung sind." Die sächsische AfD hält hingegen nichts vom Vorstoß der Ministerin.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm des MDR MDR AKTUELL RADIO | 14.07.2020 | 05:00 Uhr

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