Auf einem Stimmzettel ist ein Kreis mit einem Kreuz markiert.
Bildrechte: dpa

16.06.2019 | 10:22 Uhr Zweiter Wahlgang: Vier Orte stimmen über neue Bürgermeister ab

Am Super-Wahltag Ende Mai haben die Bürger in 13 Orten neben der Europa- und Kommunalwahl auch für einen neuen Bürgermeister gestimmt. Nicht überall erreichte ein Kandidat die absolute Mehrheit. In Görlitz, Aue-Bad Schlema, Bärenstein und Großpostwitz sind die Bürger zum zweiten Wahlgang aufgerufen.

Auf einem Stimmzettel ist ein Kreis mit einem Kreuz markiert.
Bildrechte: dpa

Große Kreisstadt Aue-Bad Schlema

Auch in Aue-Bad Schlema wird am Sonntag im zweiten Wahlgang ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Bei der ersten Runde hatte keiner der vier Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erzielt. Alle vier Bewerber treten noch einmal an. Im zweiten Wahlgang genügt die einfache Mehrheit.

Die Wahl war nötig, weil die Kommunen Aue und Bad Schlema Anfang des Jahres fusioniert sind. Vorübergehend mussten die beiden ehemaligen Bürgermeister ihre Ämter aufgeben. Ein Amtsverweser führt seitdem die Geschäfte.

Kandidat Partei Stimmen beim 1. Wahlgang
Franz Heinrich Kohl CDU 36,0 %
Jens Müller FWE 32,5 %
Stefan Hartung * 19,1 %
Andreas Rössel Die Linke 12,4 %

* NPD-Mitglied, tritt aber als Einzelkandidat an

Gemeinde Bärenstein

Die Gemeinde Bärenstein im Erzgebirgskreis sucht einen neuen Bürgermeister, da Amtsinhaber Bernd Schlegel im Sommer in den Ruhestand geht. Er hat die Ortschaft im Erzgebirge 14 Jahre geführt. Nachdem im ersten Wahlgang keiner der vier Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit der Stimmen erhielt, können die 1.929 Wahlberechtigten erneut ihre Stimme abgeben. Beim zweiten Wahlgang treten aber nur noch drei Bewerber an. Wie die "Freie Presse" berichtet, zog Enrico Pollmer seine Kandidatur zurück.

Kandidat Partei Stimmen beim 1. Wahlgang
Silvio Wagner - 40,4 %
Thomas Thumm - 34,7 %
Dan Engert Wählervereinigung Bärenstark 19,6 %
Enrico Pollmer - 5,3 %

Gemeinde Großpostwitz

Auch in der Gemeinde Großpostwitz im Landkreis Bautzen tritt der amtierende Bürgermeister Frank Lehmann aus Altersgründen nicht noch einmal an. Da sich auch hier kein Kandidat im ersten Wahlgang durchsetzten konnte, findet am Sonntag der zweite Wahlgang statt. Die 2.267 Wahlberechtigten müssen sich nun nur noch zwischen zwei Bewerbern entscheiden. Laut einem Bericht der "Sächsischen Zeitung" treten Grit Heinrich und Marco Siering nicht noch einmal an.

Kandidat Partei Stimmen beim 1. Wahlgang
Markus Michauk Offene Liste Großpostwitz  45,8 %
Norbert Gloß CDU 23,9 %
Grit Heinrich - 18,4 %
Marco Siering - 11,9 %

Erster Wahlgang in Zeithain und Großröhrsdorf

Zum ersten Bürgermeisterwahlgang sind am Sonntag unterdessen die Einwohner in Zeithain im Landkreis Meißen und in Großröhrsdorf im Landkreis Bautzen aufgerufen. In Zeithain hat sich der amtierende Bürgermeister Ralf Hänsel (parteilos) als bislang einziger Kandidat um den Posten des Rathauschefs beworben. Auch in Großröhrsdorf gibt es bislang nur einen Kandidaten. Es handelt sich um den Hauptamtsleiter Stefan Schneider, der vom CDU-Verband der Region Pulsnitz-Großröhrsdorf nominiert wurde. Bei beiden Wahlen können die Wahlberechtigten laut Sächsischem Kommunalwahlrecht einen eigenen Bewerber auf dem Stimmzettel benennen.

Quelle: MDR/cb/ms

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 16.06.2019 | 19:00 Uhr

AKTUELLES AUS SACHSEN

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

8 Kommentare

17.06.2019 15:32 Pattel 8

@Dieter Miebes: auf so einen Landsmann kann ich verzichten.

17.06.2019 06:45 Stefan 7

@Dieter Miebes 2: Danke für die Grüße, ebenfalls Grüße aus Sachsen nach Köln.

16.06.2019 20:36 pkeszler 6

@Dieter Miebes: "Alles Gute und hoch Lebe die AFD sendet Ihnen Ihr Dieter Miebes aus Köln am Rhein."
Sie sind vielleicht ein Komiker vom Rhein? Was soll denn die AfD hier noch erreichen. Ein vernünftiger Forist hat im Internet geschrieben: ""Unsere AfD fährt einen Erfolg nach dem anderen ein, aber bekommt keinen Posten?" So ist das mit der AfD - keine Posten, weil sie nichts verändern kann. Das haben die Wähler bei den Zweitwahlen jetzt begriffen. Und das wird so ausgehen, wie in Bremen, wo kein passender Koalitionspartner vorhanden ist.

16.06.2019 20:32 Frederic 5

Die OB Wahl ist gelaufen - nur - hoffentlich ist die Wahl = der Sieg der CDU nicht getürkt --
Die CDU soll mit der AfD reden, denn die Programme der AfD sind besser als viele glauben -- Vorallem nicht an den Menschen, den Deutschen in der BRD, vorbei REGIEREN !!
Auf das WOLLEN - das MÖCHTEN der Menschen eingehen.

16.06.2019 20:20 Morchelchen 4

Wer die Zeichen der Zeit verstanden hat, der weiß, dass es der Kandidat der AfD nicht schaffen wird. Bei den zahlreichen Briefwählern? Überall, wo urplötzlich so viele Briefwähler auftauchen, kann man seine Schlussfolgerungen ziehen.

16.06.2019 20:13 pkeszler 3

"Unsere AfD fährt einen Erfolg nach dem anderen ein, aber bekommt keinen Posten?"
So ist das nun Mal mit der AfD. Die AfD-Mitglieder bzw. die Anhänger sollten sich auch in Sachsen an diese Situation gewöhnen. Und bei der Landtagswahl in allen mitteldeutschen Bundesländern wird das nicht anders ausgehen. Da halten die anderen Parteien eben zusammen, denn rechte Kräfte brauchen wir nicht wieder in Deutschland.

16.06.2019 13:38 Dieter Miebes 2

Liebe Landsleute in Sachsen, Ich hoffe, dass die AFD das Bürgermeisteramt erlangt !!!
Die Altparteien, sowie die Grünen dürfen nie wieder an die Macht kommen!
Alles was die vorgenannten Pateien v eranstaltet haben ist nur Gequatsche und Bla Bla !
Die Merkel muß vor Gericht gestellt werden uns ab nach Chile in die ehemalige Wohnung von Margot Honni !
Alles Gute und hoch Lebe die AFD sendet Ihnen Ihr Dieter Miebes aus Köln am Rhein.

16.06.2019 11:23 jackblack 1

Der Kandidat der nationalen Front ( die sich sonst NIE einig ist ) gegen die AfD- SO geht Demokratie.

Mehr aus der Landespolitik

Mehr aus Sachsen