08.08.2019 | 20:20 Uhr Grünen-Spitzenkandidat Wolfram Günther kann sich Rot-Rot-Grün-Koalition vorstellen

MDR SACHSEN befragt die Spitzenkandidaten von CDU, SPD, Linke, AfD, Grünen und FDP. Nach dem Studiointerview, das Sie von 18 bis 19 Uhr bei MDR SACHSEN - Das Sachsenradio hören können, kommen die Kandidaten zum Chat.

Wolfram Günther, Bündnis 90/Die Grünen 51 min
Bildrechte: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen/Dennis Williamson

Am Donnerstag stellte sich Wolfram Günther von den Grünen den Fragen Uta Deckow und Peter Neumann.

MDR SACHSEN - Das Sachsenradio Do 08.08.2019 18:00Uhr 51:22 min

https://www.mdr.de/sachsen/politik/wahlen/landtagswahl/audio-1133248.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio
Ein Mann sitzt hinter einem Mikrofon in einem Radio-Studio 22 min
Bildrechte: MDR SACHSEN

Mi 21.08.2019 18:00Uhr 21:58 min

https://www.mdr.de/sachsen/politik/wahlen/landtagswahl/video-329972.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

*Anmerkung der Redaktion

*Anmerkung der Redaktion

Wegen eines technischen Problems liegt der Mitschnitt des ersten Interviews (51 min.) mit Wolfram Günther nur in einer Hörversion vor. Deswegen erhielt er die Möglichkeit für ein zusätzliches Video-Interview (22 min.).

Sachsens Grünen-Spitzenkandidat Wolfram Günther kann sich eine Koalition aus Grünen, SPD und Linken gut vorstellen. "Rot-Rot-Grün ist als Option vorstellbar", sagt er im Interview mit MDR SACHSEN. Eine Koalition mit der CDU sei hingegen schwerer denkbar. Besonders im Bereich Mobilität und Energie hätte die CDU als regierende Partei in den vergangenen Jahren viel versäumt.

"Wir sind durch die Politik der CDU in einen riesigen Rückstand gekommen", sagte Günther. Dass erneuerbare Energien für die Versorgung ausreichen können, zeige das Beispiel Brandenburg. Hier habe man rechtzeitig mit dem Ausbau von erneuerbaren Energien begonnen, das sei in Sachsen leider nicht passiert. "Wir müssen aufholen und aufräumen", erklärte der Grünen-Spitzenkandidat. "Verantwortliche Politik kann die Entwicklung nicht einfach ignorieren. Wir müssen handeln."

Mobilitätswende statt Antriebswende

Laut Günther gehe es im Verkehr nicht nur um neue Antriebe und Elektroautos, sondern um einen Wandel der Mobilität. "Wir Grünen sprechen von einer Mobilitätswende und nicht von einer Antriebswende", erklärte er. Dazu gehöre auch eine bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie die Verknüpfungen von Verkehrsmitteln. Wichtig seien auch die Wiederbelebung des Güterverkehrs sowie die grundsätzliche Reduzierung des Verkehrsaufkommens. "Der Anteil des Schwerlastverkehrs und der Autos muss geringer werden", sagte Günther. "Mobilität muss sich wandeln und dies nicht auf Kosten anderer Länder."

Sollten die Grünen ihr Wahlziel nicht erreichen, "kämpfen wir trotzdem weiter für unsere Themen", sagte Günther.

Quelle: MDR/kt

Hier finden Sie alle Informationen zur Sendereihe

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 08.08.2019 | 18:00 Uhr

Mehr aus der Landespolitik

Mehr aus Sachsen