Die Ergebnisse in Bildern Sachsen erwarten unübersichtliche Mehrheitsverhältnisse

Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap hat im Auftrag des MDR 1.000 Wahlberechtigte zur bevorstehenden Landtagswahl befragt. Ergebnis: Die politischen Kräfteverhältnisse verschieben sich immer deutlicher.

Sachsentrend Landtagswahl Juli 2019
Wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl in Sachsen wäre, käme die CDU nur noch auf einen Stimmenanteil von 26 Prozent. Sie läge damit gleichauf mit der AfD, die ebenfalls mit 26 Prozent rechnen könnte. An dritter Stelle folgt aktuell die Linke, die 15 Prozent in Aussicht hätte. Deutlich zulegen können die Grünen: Sie kämen zwei Monate vor der Landtagswahl auf zwölf Prozent. Die SPD vereint lediglich neun Prozent der Wählerstimmen auf sich und landet abgeschlagen auf dem fünften Platz. Während sich die FDP mit aktuell fünf Prozent Hoffnung auf einen Wiedereinzug ins sächsische Landesparlament machen kann, liegen die Freien Wähler mit drei Prozent unter der Mandatsschwelle. Alle anderen Parteien kämen zusammen auf vier Prozent Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zum Sachsentrend Juni 2019
Im Vergleich zur letzten Landtagswahl vor fünf Jahren sind die Verschiebungen in den politischen Kräfteverhältnissen noch deutlicher: AfD und Grüne würden nach jetzigem Stand ihren Stimmenanteil jeweils mehr als verdoppeln. Für die CDU wäre ein solches Ergebnis dagegen das mit Abstand schlechteste in der sächsischen Landtagswahlgeschichte. Auch Linke und SPD würden merklich verlieren. Die FDP könnte dagegen etwas zulegen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zum Sachsentrend Juni 2019
Obwohl nach aktuellem Stand eine Fortsetzung der amtierenden Regierung nicht möglich sein dürfte, erfreut sich das schwarz-rote Regierungsmodell noch der verhältnismäßig größten Beliebtheit: 36 Prozent der Sachsen fänden eine Koalition aus CDU und SPD sehr gut oder gut, 62 Prozent weniger gut oder schlecht. Vor der letzten Landtagswahl 2014 hatte sich mit 54 Prozent noch eine Mehrheit der Bürger für diese Koalitionsoption ausgesprochen. Mit einer Koalition aus CDU, SPD, Grünen und FDP – also einem Bündnis aller Parteien ohne Linken und AfD – kann sich etwa jeder dritte Sachse anfreunden (32 Prozent). Auf die geringste Zustimmung stößt eine mögliche Koalition von CDU und AfD: Gut jeder vierte Sachse fände eine schwarz-blaue Koalition gut oder sehr gut, ein Plus von 13 Prozentpunkten im Vergleich zur Erhebung vor der letzten Landtagswahl. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zum Sachsentrend Juni 2019
Im Sachsentrend wurden auch Parteienanhänger zu ihren Wunschkoalitionen befragt. Auffällig: Während bei den CDU-Anhängern nur eine Minderheit von 13 Prozent eine schwarz-blaue Koalition befürwortet, sind es bei den AfD-Anhängern vier von fünf (80 Prozent). Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zum Sachsentrend Juni 2019
Zwei Monate vor der Landtagswahl wird die Arbeit des schwarz-roten Landeskabinetts von gut der Hälfte der sächsischen Bürger positiv bewertet. Aktuell äußern sich 53 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden mit der Arbeit der Staatsregierung, ein Plus von 5 Prozentpunkten im Vergleich zu August 2018. 45 Prozent der Sachsen sind weniger oder gar nicht zufrieden (-4). Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zum Sachsentrend Juni 2019
Damit kann sich das im Herbst 2014 geschmiedete schwarz-rote Bündnis im Vergleich zur letzten Erhebung merklich verbessern und liegt im bundesweiten Vergleich der Landesregierungen im Mittelfeld. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Sachsentrend Landtagswahl Juli 2019
Wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl in Sachsen wäre, käme die CDU nur noch auf einen Stimmenanteil von 26 Prozent. Sie läge damit gleichauf mit der AfD, die ebenfalls mit 26 Prozent rechnen könnte. An dritter Stelle folgt aktuell die Linke, die 15 Prozent in Aussicht hätte. Deutlich zulegen können die Grünen: Sie kämen zwei Monate vor der Landtagswahl auf zwölf Prozent. Die SPD vereint lediglich neun Prozent der Wählerstimmen auf sich und landet abgeschlagen auf dem fünften Platz. Während sich die FDP mit aktuell fünf Prozent Hoffnung auf einen Wiedereinzug ins sächsische Landesparlament machen kann, liegen die Freien Wähler mit drei Prozent unter der Mandatsschwelle. Alle anderen Parteien kämen zusammen auf vier Prozent Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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