02.07.2019 | 05:00 Uhr Sachsentrend: CDU und AfD gleichauf

Wenn am kommenden Sonntag in Sachsen Landtagswahl wäre, lägen CDU und AfD gleichauf. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des MDR. Die Grünen legen deutlich zu und müssen nicht mehr um den Verbleib im Landtag bangen. Bei der Frage nach einer möglichen Koalition wünschen sich die meisten Befragten eine Fortsetzung von Schwarz-Rot.

Sachsentrend Landtagswahl Juli 2019
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen liegen CDU und AfD in der Wählergunst gleichauf. Unter 1.000 Befragten, denen Infratest dimap im Auftrag des MDR Ende Juni 2019 die Sonntagsfrage gestellt hat, gaben jeweils 26 Prozent an, CDU oder AfD wählen zu wollen. Im Vergleich zur Landtagswahl 2014 verliert die CDU damit 13,4 Prozentpunkte, die AfD legt um 16,3 Prozentpunkte zu. Zieht man die Umfragewerte vom August 2018 heran, büßt die CDU im Vergleich vier Prozentpunkte ein - damals kam sie noch auf 30 Prozent der Stimmen. Die AfD legt im Vergleich zur Landtagswahlumfrage 2018 um einen Prozentpunkt zu.

Die Sonntagsfrage Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Viele Wählerinnen und Wähler legen sich kurzfristig vor einer Wahl fest. Eine große Bedeutung hat zudem der Wahlkampf mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern. Quelle: Infratest Dimap

Wie schneiden die anderen Parteien ab?

Während Linke und SPD Stimmen verlieren und aktuell auf 15 bzw. 9 Prozentpunkte kommen, schwimmen die Grünen weiter auf der Erfolgswelle. Mit zwölf Prozent wären sie die viertstärkste Kraft nach CDU, AfD und Linken – 6,3 Prozent mehr als bei der letzten Landtagswahl im Jahr 2014. Dabei profitieren die sächsischen Grünen offenbar vom bundesweiten Aufwärtstrend. Denn vor einem Jahr lagen sie noch bei 5,7 Prozent und mussten um den Verbleib im Landtag bangen.

Die FDP bleibt unverändert zur Befragung im August 2018 bei fünf Prozent und könnte den Wiedereinzug in den Landtag knapp schaffen. In diesem Fall gäbe es folgende Regierungsmöglichkeiten: Eine Koalition von CDU und AfD - das hat Ministerpräsident Michael Kretschmer ausgeschlossen. Ein Dreierbündnis CDU/SPD/Linke - auch das schließt Kretschmer aus oder eine Viererkonstellation von CDU, SPD, Grüne und FDP.

Die Ergebnisse in Bildern Sachsen erwarten unübersichtliche Mehrheitsverhältnisse

Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap hat im Auftrag des MDR 1.000 Wahlberechtigte zur bevorstehenden Landtagswahl befragt. Ergebnis: Die politischen Kräfteverhältnisse verschieben sich immer deutlicher.

Sachsentrend Landtagswahl Juli 2019
Wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl in Sachsen wäre, käme die CDU nur noch auf einen Stimmenanteil von 26 Prozent. Sie läge damit gleichauf mit der AfD, die ebenfalls mit 26 Prozent rechnen könnte. An dritter Stelle folgt aktuell die Linke, die 15 Prozent in Aussicht hätte. Deutlich zulegen können die Grünen: Sie kämen zwei Monate vor der Landtagswahl auf zwölf Prozent. Die SPD vereint lediglich neun Prozent der Wählerstimmen auf sich und landet abgeschlagen auf dem fünften Platz. Während sich die FDP mit aktuell fünf Prozent Hoffnung auf einen Wiedereinzug ins sächsische Landesparlament machen kann, liegen die Freien Wähler mit drei Prozent unter der Mandatsschwelle. Alle anderen Parteien kämen zusammen auf vier Prozent Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zum Sachsentrend Juni 2019
Im Vergleich zur letzten Landtagswahl vor fünf Jahren sind die Verschiebungen in den politischen Kräfteverhältnissen noch deutlicher: AfD und Grüne würden nach jetzigem Stand ihren Stimmenanteil jeweils mehr als verdoppeln. Für die CDU wäre ein solches Ergebnis dagegen das mit Abstand schlechteste in der sächsischen Landtagswahlgeschichte. Auch Linke und SPD würden merklich verlieren. Die FDP könnte dagegen etwas zulegen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zum Sachsentrend Juni 2019
Obwohl nach aktuellem Stand eine Fortsetzung der amtierenden Regierung nicht möglich sein dürfte, erfreut sich das schwarz-rote Regierungsmodell noch der verhältnismäßig größten Beliebtheit: 36 Prozent der Sachsen fänden eine Koalition aus CDU und SPD sehr gut oder gut, 62 Prozent weniger gut oder schlecht. Vor der letzten Landtagswahl 2014 hatte sich mit 54 Prozent noch eine Mehrheit der Bürger für diese Koalitionsoption ausgesprochen. Mit einer Koalition aus CDU, SPD, Grünen und FDP – also einem Bündnis aller Parteien ohne Linken und AfD – kann sich etwa jeder dritte Sachse anfreunden (32 Prozent). Auf die geringste Zustimmung stößt eine mögliche Koalition von CDU und AfD: Gut jeder vierte Sachse fände eine schwarz-blaue Koalition gut oder sehr gut, ein Plus von 13 Prozentpunkten im Vergleich zur Erhebung vor der letzten Landtagswahl. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zum Sachsentrend Juni 2019
Im Sachsentrend wurden auch Parteienanhänger zu ihren Wunschkoalitionen befragt. Auffällig: Während bei den CDU-Anhängern nur eine Minderheit von 13 Prozent eine schwarz-blaue Koalition befürwortet, sind es bei den AfD-Anhängern vier von fünf (80 Prozent). Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zum Sachsentrend Juni 2019
Zwei Monate vor der Landtagswahl wird die Arbeit des schwarz-roten Landeskabinetts von gut der Hälfte der sächsischen Bürger positiv bewertet. Aktuell äußern sich 53 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden mit der Arbeit der Staatsregierung, ein Plus von 5 Prozentpunkten im Vergleich zu August 2018. 45 Prozent der Sachsen sind weniger oder gar nicht zufrieden (-4). Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zum Sachsentrend Juni 2019
Damit kann sich das im Herbst 2014 geschmiedete schwarz-rote Bündnis im Vergleich zur letzten Erhebung merklich verbessern und liegt im bundesweiten Vergleich der Landesregierungen im Mittelfeld. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Sachsentrend Landtagswahl Juli 2019
Wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl in Sachsen wäre, käme die CDU nur noch auf einen Stimmenanteil von 26 Prozent. Sie läge damit gleichauf mit der AfD, die ebenfalls mit 26 Prozent rechnen könnte. An dritter Stelle folgt aktuell die Linke, die 15 Prozent in Aussicht hätte. Deutlich zulegen können die Grünen: Sie kämen zwei Monate vor der Landtagswahl auf zwölf Prozent. Die SPD vereint lediglich neun Prozent der Wählerstimmen auf sich und landet abgeschlagen auf dem fünften Platz. Während sich die FDP mit aktuell fünf Prozent Hoffnung auf einen Wiedereinzug ins sächsische Landesparlament machen kann, liegen die Freien Wähler mit drei Prozent unter der Mandatsschwelle. Alle anderen Parteien kämen zusammen auf vier Prozent Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Alle (6) Bilder anzeigen

Welche Koalition wünschen sich die Sachsen?

Bei der Frage, welche Koalition sich die Sachsen künftig wünschen, bekommt die aktuelle CDU-SPD-Koalition mit 36 Prozent die meiste Zustimmung, gefolgt von einer Vierer-Koalition von CDU, SPD, Grünen und FDP (32 Prozent). Für ein schwarz-blaues Bündnis von CDU und AfD sprachen sich 27 Prozent der Wahlberechtigten aus. Bei der Befragung der Parteianhänger stechen die AfD-Anhänger heraus, bei denen sich 80 Prozent eine Koalition mit der CDU wünschen. Bei den Christdemokraten sind es dagegen nur 13 Prozent. Hier würden 70 Prozent gern die bestehende schwarz-rote Koalition fortsetzen. Bei den Sozialdemokraten könnten sich 73 Prozent eine Fortsetzung mit der CDU vorstellen, 61 Prozent aber auch eine Koalition mit CDU, Grünen und FDP.

Leichtes Plus bei Zufriedenheit mit der Landesregierung

Leicht gestiegen - im Vergleich zum August 2018 - ist die Zufriedenheit der Bürger mit der Arbeit der Landesregierung. 53 Prozent der Befragten sind aktuell sehr zufrieden oder zufrieden – vor einem Jahr lag dieser Wert bei 48 Prozent. Am zufriedensten sind dabei die Anhänger von CDU und SPD (87/75 Prozent), bei Grünen- und AfD-Anhängern erklärten 45 bzw. 27 Prozent, mit der Arbeit der aktuellen Landesregierung zufrieden zu sein.

Quelle: MDR/dk

Der Sachsentrend Juni 2019 wurde vom Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap im Auftrag des MDR erstellt. Dafür wurden zwischen dem 24. und 29. Juni 2019 1.000 wahlberechtigte Einwohner im Freistaat telefonisch befragt. Ihre Zusammensetzung entspricht der Bevölkerungsstruktur in Sachsen. Die Ergebnisse gelten damit als repräsentativ.

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 02.07.2019 | ab 05:00 Uhr im Programm
MDR SACHSENSPIEGEL | 02.07.2019 | 19:00 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

130 Kommentare

04.07.2019 16:17 Stefan (Der) 130

@118.Schwarzer Pommer: Weil sich die FPÖ klar und deutlich von Rechtsextremismus distanziert. Ein Herr Höcke wäre schon lange aus der FPÖ ausgeschlossen worden. Die mangelnde Distanzierung und auch die Ideenlosigkeit (HeulHeul, alles soll so bleiben wie es ist, HeulHeul) sind die Ursache, dass wirklich niemand mit der braunen Alternative zusammen arbeiten will.

Zum Thema:
Interessant, aber abgerechnet wird am Wahlabend. Der grüne Aufwärtstrend hält hoffentlich an, damit keiner an der Partei vorbei kommt, der mit einer halbwegs stabilen Mehrheit regieren will.

04.07.2019 14:03 Querdenker 129

@Mediator 127

Zitat: „Komisch, dass sie nicht in der Lage sind zu artikulieren, was sich denn bitte ändern soll. Vermutlich wissen sie das selbst nicht so genau oder würden sich lächerlich machen wenn sie ihre Forderungen nennen.“

Sie glauben doch nicht etwa, dass ich Ihren „verbalen Dreck“ in Form von „Argumentum ad hominem“ auch noch beantworte?

Diese tendenziöse Freischaltung entgegen der Kommentarrichtlinien ist eine Zumutung hier beim MDR.

Zitat aus Kommentarrichtlinien:

„Veröffentlicht werden nur Nutzerbeiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen.

Nicht erwünscht sind:
...
Rechtswidrige, ehrverletzende und beleidigende Aussagen
Entwürdigungen und Verunglimpfungen in jeglicher Form
Spamming, Trolling, Bashing ...“

04.07.2019 12:27 Schwarzer Pommer 128

Ich persönlich denke, daß auch Kommentar Nr. 127 (#Mediator) 'ein schönes Beispiel für die sprachliche Verrohung und menschliche Respektlosigkeit ist, die eine - (diesmal andere) - politische Klientel in Deutschland in den politischen Diskurs eingebracht hat.', um #125 zu zitieren. Aggressivität und Gehässigkeit gibt es ganz offensichtlich auf allen Seiten.
Mediator: Falls Sie die Vorschläge der AfD ernsthaft interessieren, haben Sie die Möglichkeit, sich auf der HomePage der AfD Sachsen umfassend zu informieren. Man findet dort einen seitenlangen Beitrag 'AfD Regierungsprogramm 2019 - Trau Dich Sachsen'.
In ähnlicher Form haben alle relevanten Parteien ihre jeweiligen Ideen und Vorschläge auf ihrer jeweiligen Web-Seite veröffentlicht.

03.07.2019 21:27 Mediator an Querdenker (112) 127

Ich finde es immer wieder interessant, wie Leute wie sie fordern man müsse die AfD wählen, damit sich etwas bei den anderen Parteien ändert.

Komisch, dass sie nicht in der Lage sind zu artikulieren, was sich denn bitte ändern soll. Vermutlich wissen sie das selbst nicht so genau oder würden sich lächerlich machen wenn sie ihre Forderungen nennen. Bezeichnend ist, dass man an die AfD anscheinend gar keine Erwartungen hat außer Druck zu machen. Nur Druck für was? Soll die Butter billiger werden? Soll ihr Chef ihnen mehr zahlen? Wollen sie in alle Ewigkeit Braunkohle abbaggern? Wollen sie, dass man nicht an den Klimazielen arbeitet? Wollen sie den Ausländeranteil in Sachsen unter 5% halten?

Also für was soll man die AfD wählen? Nun mal Butter bei die Fisch und keine hohlen Phrasen von ehrlicher Politik für das Volk sondern mal konkrete Forderungen!

03.07.2019 17:18 Gerd Müller 126

ha ha ha ich benutze niemals solche ausdrücke wie # 123 und meine ironisch sarkastische Gratulation an MDR von heute früh wurde wieder - bestimmt öfter als 5 x zensiert während massenhaft braunes verbreitet wird
mein Empfinden: MDR wurde feindlich übernommen, ist braun angehaucht oder gehört der AfD

[Lieber Gerd Müller,
unsere Netiquette untersagt nicht nur Beleidigungen sonder auch Verunglimpfungen und nicht nachprüfbare Tatsachenbehauptungen. Lesen Sie sich doch bitte allein diesen Kommentar nochmal durch und fragen Sie sich, ob er mit unserer Netiquette vereinbar ist.
Ihr Empfinden dürfen Sie gern haben. Sie täuschen sich allerdings genauso wie die Nutzer, die uns tagtäglich unterstellen, wir wären "links-grün-versifft".
Freundliche Grüße aus der MDR.de-Redaktion]

03.07.2019 16:17 Abstoßend! 125

Kommentar Nr. 123 ist ein schönes Beispiel für die sprachliche Verrohung und menschliche Respektlosigkeit, die eine bestimmte politische Klientel in Deutschland leider wieder salonfähig gemacht und in den politischen Diskurs eingebracht hat. Da fragt man sich schon, welche achso "gute" Kinderstube solche Personen einst wohl zuhause genossen haben mögen . . . sofern sie denn überhaupt je in den Genuss einer solchen gekommen sind! Ist schon ziemlich erschreckend, wie niveaulos und aggressiv hier einige doch auftreten. Unterste Schublade sowas!

03.07.2019 12:10 aus Dresden 124

@118 Schwarzer Pommer
Im Bürgenland gibt es derzeit eine rot-blaue Koalition aus SPÖ und FPÖ.

Weder SPÖ noch SPD halte ich derzeit für koalitionsfähig, aber wenn Sozialdemokraten wie anscheinend in Dänemark die Unvereinbarkeit von Massenmigration mit dem Erfolgsmodell unseres modernen Staats erkennen, warum nicht?

03.07.2019 10:59 Schulze an MDR 123

Wie kann es sein, daß der MDR sage und schreibe 5 mal(!) meinen Kommentar zensiert während er gleichzeitig haufenweise unsachliche und unredliche Kommentare durchwinkt? Was für ein charakterlicher Müllhaufen muß man sein, um derart dummfrech zu agieren?

#Staatsfunk #Arschlöcher #Armutszeugnis

[Kommentare wie diese sind der Grund, dass wir Kommentarrichtlinien haben. Sie beschweren sich über "haufenweise unsachliche und unredliche Kommentare", aber wie würde Sie Ihren eigenen Kommentar bezeichnen?
Auch empfundene Wut und Ärger sind kein Freifahrtsschein für Beleidigungen. Wenn Sie mitdiskutieren wollen, bleiben Sie bitte sachlich und halten Sie sich an die Netiquette: https://www.mdr.de/service/kommentarrichtlinien100.html
Vielen Dank aus der MDR.de-Redaktion]

03.07.2019 10:27 Martin Vommberg 122

@ Schwarzer Pommer Nr. 117

Sorry, aber in einem entscheidenden Punkt ist ihre Koalitions-Historie nicht sonderlich überzeugend. Die Tatsache, dass die SPD heutzutage mit der Linken , ebenso die CDU mit den Grünen koaliert ist das Eine. Einen Automatismus in Richtung AFD sehe ich da aber noch lange nicht, die Koalitionen der CDU mit den Grünen sprechen doch nachgerade gegen eine Koalition mit den Rechten. Zumal bei der AFD ja auch noch das Problem mit der fehlenden Abgrenzung zu Neonazis ist. Ich habe eher das Gefühl, dass das ihr persönliches Wunschdenken ist bzw. Sie hier einfach ins Blaue hineinspekulieren. Eine Koalition der CDU mit Rechtsaußen wäre politischer Suizid aus Angst vorm Tod. Die gemäßigten Wähler in der Mitte (die dafür gesorgt haben, dass die CDU seit 2005 ununterbrochen den BK stellen kann) würden ihr in Scharen davon laufen, gleichzeitig gibt es in Richtung AFD-Wählerschaft keinen Blumenpott für sie zu gewinnen. Nein, das wäre eine Riesendummheit!

03.07.2019 08:43 Gaihadres 121

@Nr.116: Das hat nichts mit Manipulation zu tun, sondern mit mathematischer Statistik. Es müssen nicht 25% der Bevölkerung befragt werden, wenn der befragte Querschnitt eine genügend große Bandbreite abdeckt. Diese statistischen Methoden können Sie auf alle Lebens- und Nicht-Lebensbereiche anwenden. Wer sich mit Statistik und mathematischen Methoden nicht beschäftigt unterliegt oft diesem Trugschluss. Da sind Sie nicht Allein und das ist auch kein Problem. Daher seien Sie versichert, dass eine Befragung unter 1000 Bürgern mit hoher Wahrscheinlichkeit völlig ausreicht. Die statistischen Abweichungen werden minimal sein. Der mündige Bürger, den Sie ansprechen, wird sich davon ohnehin nicht davon beeinflussen lassen. Es sollte bei Wahlen immer und ausschließlich nur im Inhalte gehen mit denen man sich identifiziert. Leider wählen die meisten Bürger nur aus dem Bauch heraus, was per se eigentlich jede Wahl seit Begründung der Demokratie ad absurdum führt, aber auch das ist Demokratie

Mehr aus der Landespolitik

Mehr aus Sachsen