Aus dem Polizeibericht Wohnungsbrände und schwere Verkehrsunfälle in Sachsen

Zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus hat ein Junge die Polizei gerufen, die in der Nähe einen Autofahrer kontrollierte. Die Beamten halfen den Hausbewohnern sich zu retten. Für einen Menschen kam die Hilfe zu spät.

Feuerwehrfahrzeuge vor einem Wohnhaus
Am Sonnabendmittag brannte in Dresden in der Förstereistraße eine Erdgeschosswohnung. Die Berufsfeuerwehr der Wache Albertstadt konnte das Feuer zügig löschen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei ermittelt die Brandursache. Bildrechte: Roland Halkasch

Leipzig-Volkmarsdorf: Toter nach Wohnungsbrand gefunden

Nach einem Brand in einer Wohnung am Sonnabend kurz nach 9 Uhr haben Rettungskräfte einen leblosen Körper gefunden. Laut Polizei muss eine Obduktion helfen zu klären, wer das Opfer ist und wie es zu Tode gekommen ist. Zuvor hatte ein Junge die Polizei alarmiert, weil es in der 2. Etage des Mehrfamilienhauses brannte. Die herbeigerufene Polizeistreife brachte neun Hausbewohner in Sicherheit. Die Feuerwehr rettete dann fünf weitere Hausbewohner. Ein 86 Jahre alter Mann musste wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in eine Leipziger Klinik gebracht werden. Nach den Löscharbeiten sind die Wohnungen in der Geißlerstraße nicht bewohnbar. Die Mieter sind laut Polizei in Notunterkünften untergebracht worden. Aktuell untersuchen Brandursachenermittler das Gebäude. Sie schließen auch fahrlässige Brandstiftung nicht aus.

Plauen: Fahrradfahrer angefahren

Ein 13 Jahre alter Radfahrer ist in Plauen von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der Junge war am Freitag vermutlich bei Rot auf eine Kreuzung gefahren, teilte die Polizei mit. Ein 83 Jahre alter BMW-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr den Jungen um. Er stürzte auf die Straße und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bautzen: Vier Verletzte nach Überholmanöver

Am Freitagnachmittag kam es auf der Staatsstraße 119 zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem vier Menschen verletzt worden sein. Ein 29 Jahre alter Opelfahrer war von Bautzen in Richtung Neukirch unterwegs. Zwischen Dreistern und Techritz wollte er einen VW überholen. Dabei stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Nissan zusammen. Der Opel schleuderte anschließend noch gegen den VW. Der Fahrer des Opels und die Fahrerin des Nissans kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Die Fahrerin des VW und ein neun Jahre alter Junge als Beifahrer erlitten leichtere Verletzungen. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf rund 20.000 Euro.

Chemnitz: Betrunkene Teenager bespucken Busfahrer

Zwei betrunkene Jugendliche haben im Streit um eine Schwarzfahrt im Bus den Fahrer bespuckt und geschlagen. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, hatte der 45 Jahre alte Fahrer einen der Jugendlichen darauf angesprochen, dass er keinen gültigen Fahrschein hat. Der Teenager habe den Busfahrer daraufhin bespuckt und gemeinsam mit seinem Begleiter geschlagen. Die Polizei übergab die betrunkenen 16- und 17-Jährigen ihren Eltern. Gegen die jungen Männer wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Frankenberg: Huch, doch nur Gedächtnisschwäche, kein Autoklau

Eine Autobesitzerin aus Frankenberg hatte ihren Wagen als gestohlen gemeldet. Er soll zwischen Mittwochabend und Donnerstag verschwunden sein. Laut Polizei stellte sich das jedoch als falsch heraus. Die 54 Jahre alte Frau hatte schlicht vergessen, wo genau sie ihr Auto abgestellt hatte.

Quelle: MDR/kk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 17.11.2018 | 16:00 Uhr

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Zuletzt aktualisiert: 17. November 2018, 15:22 Uhr

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