25. Abschlussjahrgang 184 neue Kommissarinnen und Kommissare in Polizeidienst aufgenommen

Impressionen der Absolventen Veranstaltung einer Polizeischule
Auch bei der Absolventenveranstaltung galt es den Mindestabstand einzuhalten Bildrechte: Polizei Sachsen/Lehmann

Sachsen hat seit Mittwochmittag 184 neue Kommissarinnen und Kommissare. Amtschef Thomas Rechentin überreichte den Absolventen des 25. Jahrgangs der Sächsischen Polizeihochschule heute in Dresden ihre Ernennungsurkunden. "In Rothenburg und Bautzen werden die Führungskräfte der sächsischen Polizei mit einer qualifizierten Aus- und Fortbildung sehr gut auf ihre neue Funktion vorbereitet. Ich freue mich deshalb sehr, dass ab morgen 184 Kommissarinnen und Kommissare die sächsische Polizei verstärken", so Rechentin.

Die Kommissarinnen und Kommissare werden ab dem 1. Oktober ihren Dienst antreten und im Streifendienst, bei der Bereitschaftspolizei, der Verkehrspolizei oder der Kriminalpolizei zum Einsatz kommen. 

Impressionen der Absolventen Veranstaltung einer Polizeischule
Absolventinnen und Absolventen bei der feierlichen Übergabe der Ernennungsurkunde Bildrechte: Polizei Sachsen/Lehmann

Leistungen der Absolventinnen und Absolventen gewürdigt

Carsten Kaempf, Rektor der Hochschule der Sächsischen Polizei, würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen während der anspruchsvollen Studienzeit und verwies auch auf die Herausforderungen, die durch die Corona-Pandemie zu meistern gewesen sind. Unterricht und Konsultationen mussten online stattfinden, lediglich die Abschlussprüfungen wurden in Rothenburg abgelegt.

 Neben der zahlenmäßigen Verstärkung können die Polizeidienststellen hochmotivierten und bestens qualifizierten Führungsnachwuchs erwarten.

Carsten Kaempf Rektor der Hochschule der Sächsischen Polizei

Carsten Kaempf auf dem MDR-Aktuell-Sofa in Leipzig
Carsten Kaempf wünscht den Studentinnen und Studenten für ihre weitere berufliche und persönliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg. (Archivbild). Bildrechte: MDR

Spezialisten für Internetkriminalität ebenfalls ausgebildet

Fünf der Absolventinnen und Absolventen werden zudem in den Fachkommissariaten zur Computer- und Internetkriminalität in den Polizeidirektionen sowie dem sächsischen Cybercrime Competence Center (SN4C) im Landeskriminalamt eingesetzt. Hier werden sie sich in Zukunft unter anderem mit Delikten wie dem Abfischen sensibler Daten, dem Auslösen illegaler Online-Transaktionen oder der Verbreitung von Kinderpornografie, Waffen und Drogen im Internet beschäftigen.

Im März 2020 sind bereits 218 Frauen und Männer nach erfolgreicher Ausbildung zu Polizeimeisterinnen und Polizeimeistern ernannt worden. Bis Mitte der 2020er-Jahre sollen 1.000 zusätzliche Bedienstete bei der sächsischen Polizei angestellt werden. Dazu ist die Zahl der jährlichen Neueinstellungen in den Polizeivollzugsdienst auf 700 erhöht worden.

Hochschule der Sächsischen Polizei Die Hochschule der Sächsischen Polizei in Rothenburg ist seit 1994 zentrale Ausbildungsstätte für die Kommissars- und seit 1995 auch für die Ratsanwärter. Bislang haben dort mehr als 3.000 Studentinnen und Studenten ihre Ausbildung absolviert. Derzeit studieren knapp 600 angehende Kommissarinnen und Kommissare der Polizei Sachsen in drei parallellaufenden Jahrgängen.
Quelle: Hochschule der Sächsischen Polizei

Quelle: MDR/kh

3 Kommentare

wasserfall vor 3 Wochen

Nur mal so, vor etlichen Jahren war alles noch in Ordnung. Wieso jetzt nicht? Da hat die Politik, besonders Merkel gewaltig mitgeholfen. Wie kann man eine ehemalige Funktionärin der SED und einer Person, welche in Moskau zur damaligen Zeit war, zur Bundeskanzerlin machen.

Sie spricht auffällig wenig über ihren Mentor und die Person, welche sie in das Amt gehieft hat.

Dies mag aus politischen Akül heraus geschehen sein, aber was wir jetzt erleben, rein politisch, dies ist DDR 3 pur.

Der Matthias vor 3 Wochen

@ wasserfall

Glaube ich eher nicht, dass andere Länder, insbesondere unsere unmittelbaren EU-Nachbarn, es besonders lustig fänden, wenn unter deutschen Sicherheitskräften Extremismus geduldet würde! So sollten besser erst einmal nachdenken, ehe Sie so einen Unsinn verzapfen!

wasserfall vor 3 Wochen

Sind auch alle auf Rechtsstaatlichkeit überprüft worden? Also auf etwaige Tendenzen in Bezug auf Rechts- oder auch Linksradikalismus? Oder hat sich einer mal so geäußert, dass man dies als "Rechts" bewerten kann und er oder sie somit nicht geeignet ist? Von "Links" schreibe ich lieber nicht, weil die sind ja per se die Guten. Willkommen in Deutschland! Andere Länder lachen sich kaputt.

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